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Prignitz Ein Lied für Bälow
Lokales Prignitz Ein Lied für Bälow
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18:37 16.03.2018
Heike und Anke Rosenau von der Gruppe „Rosenduft und Klang" haben gemeinsam ein Lied für Bälow einstudiert und dazu ein Video gedreht. Quelle: privat
Bälow

Oft werden Menschen ein wenig belächelt, wenn sie sagen „Ich komme vom Dorf.“ Doch Dorfbewohner kann und sollte etwas sein, worauf man stolz ist, findet Heike Rosenau. Daher hat sie ein Lied für Bälow geschrieben und mit ihren Schwestern Anke und Grit arrangiert.

Gemeinsam mit den Bälower Landfrauen wurde „Wir leben gerne hinterm Deich“ einstudiert, geprobt und in Szene gesetzt. Denn auch wenn die Aktion in Bälow ein Loblied auf die Tradition ist, im Digitalzeitalter sind Videos gefragt.

Bälower machten zahlreich mit

Heike Rosenau ist selbst auf dem Dorf groß geworden und hat „zwischen zwei Hochwassern“ das Dorf Bälow (Gemeinde Rühstädt) an der Elbe kennen- und lieben gelernt. „In vielen Dörfern sind ja in den vergangenen Jahren Einrichtungen und Strukturen weggebrochen“, bedauert die Bad Wilsnackerin. „Das ist in Bälow zum Glück noch nicht in dem Umfang passiert.“ Die dörfliche Gemeinschaft, in der Nachbarn einander helfen und zusammen arbeiten, feiern, vor allem aber in schwierigen Situationen zusammenstehen, sei in Bälow noch intakt.

So mussten Heike, Grit und Anke Rosenau auch keine große Überzeugungsarbeit leisten, um die Bälower zum Mitmachen zu bewegen.

Premiere im Saal der Gaststätte Ploigt

Gemeinsam mit den Landfrauen und weiteren Bälowern arbeiteten sie nicht nur daran, das Lied zu singen, sondern suchten auch nach geeigneten Bildern, die das Leben hinterm Deich passend illustrieren. Etwa ein halbes Jahr wurde daran gearbeitet, jetzt ist das Werk fertig.

„Wir freuen uns sehr, das Video zum Lied ’Wir leben gerne hinterm Deich’ öffentlich vorzustellen“, sagt Heike Rosenau. Die Premiere feiert der Film dort, wo auch oft geprobt wurde, in der Gaststätte Ploigt in Bälow. Am Sonntag, 18. März, um 18 Uhr wird der Clip im Saal der Gaststätte gezeigt. „Alle, die dabei sein wollen, sind herzlich eingeladen“, sagt Heike Rosenau. Doch nicht nur in dem beschaulichen Elbdorf kann man die Früchte der künstlerischen Arbeit genießen.

Dank Internet wird das Video weltweit abrufbar sein. Die Videoplattform Youtube ist in den Augen der Organisatoren die passende Bühne dafür. „Ich wollte mit diesem Lied dafür werben, unsere Dörfer zu stärken und zu erhalten“, sagt Heike Rosenau. „Das ist sehr wichtig, denn die Dörfer sind unsere Geschichte. Wir dürfen sie nicht verlieren.“

Von Andreas König

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