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Prignitz Ein Tag wie in der Berufsfeuerwehr
Lokales Prignitz Ein Tag wie in der Berufsfeuerwehr
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00:19 07.09.2017
Zehn Mitglieder der Perleberger Jugendfeuerwehr nahmen am letzten Ferienwochenende am 24-Stunden-Dienst teil. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
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Perleberg

Sich einmal so fühlen wie ein richtiger Feuerwehrmann in der Berufsfeuerwehr. Das wurde den Kindern- und Jugendlichen der Perleberger Wehr bei einem 24-Stunden-Dienst am Wochenende ermöglicht. Rund um die Uhr waren sie von Freitag- bis Samstagabend einsatzbereit, absolvierten Ausbildungseinheiten, Übungen und fuhren simulierte Einsätze. Einen Tag lang waren sie von einander abhängig, aßen gemeinsam Frühstück, Mittag und Abendbrot, sie waren ein Team, das Leben retten soll.

Wie kommt das Wasser zum Feuerwehrfahrzeug? – Hier über eine offene Wasserentnahmestelle, denn ohne Wasser geht bei einem Brand gar nichts. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Gleich am Freitag ging es nach einem gemütlichen Grillen mit der Ausbildung los. Auf dem Plan stand Fahrzeug- und Gerätekunde. Doch, was ist das? – fragten sich die Mitglieder der Feuerwehr, als ein Alarmton ertönte. „Vermisste Person“, hieß die Einsatzmeldung. Sofort machten sich die Jugendlichen mit den erfahrenen und aktiven Feuerwehrmännern, ihren Ausbildern, mit den Fahrzeugen auf den Weg zur Einsatzstelle. Die verschiedenen Trupps wurden eingeteilt und die Herangehensweise geklärt.

Einsätze nach echten Vorbildern

„Beim 24-Stunden-Dienst sind die Mitglieder der Jugendfeuerwehr aufeinander angewiesen, das stärkt die Gemeinschaft“, sagt Jugendwart Patrick Kludas, der schon lange im Voraus die Aktion plante. „Schon vor zwei Jahren haben wir solch einen Ausbildungstag veranstaltet, auf Wunsch der Kinder führen wir ihn heute erneut durch.“ Unterstützt wurde er bei den Vorbereitungen vom gesamten Ausbilderteam. Schließlich mussten viele organisatorische Dinge vorbereitet werden, darunter das Planen der Einsätze bis hin zur Verpflegung. „Doch wir haben einen roten Faden gefunden“, meint Patrick Kludas stolz. Nachdem die gesuchte Personen beim ersten Einsatz erfolgreich gefunden wurden, ging es zurück zur Wache.

Die sogenannte Brandbekämpfung: Nach der Ausbildung geht es im aktiven Dienst wirklich nah an das Feuer ran. Bei der Übung kann jeder schritt geübt werden. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Bis Samstagabend folgten vier weitere Einsätze und unterschiedliche Ausbildungseinheiten. Ein gemeldeter Dachstuhlbrand, der sich noch vor dem Ausrücken als Fehlmeldung entpuppte, eine Katze, die vom Baum gerettet wurde, ein Verkehrsunfall sowie ein Flächenbrand, gaben den Kindern und Jugendlichen einen realen Einblick. „Viele der Teilnehmer wollen später selbst einmal in Richtung Feuerwehr gehen, wenn wir sie in den aktiven Dienst übernehmen können“, informiert der Jugendwart. Der 24-Stunden-Dienst ist dabei sicherlich eine gute Übung, für das, was folgt. Dieser Meinung ist auch Maximilian Arndt. Er ist schon viele Jahre Mitglied der Jugendfeuerwehr in Perleberg. „Der Dienst ist spannend und viel intensiver als die regulären Ausbildungen. Die Übungen helfen, um zu wissen, was zu machen ist.“ Er findet es gut, dass das Theoretische und Praktische miteinander verbunden wird. „Wir arbeiten in der Gruppe und nicht alleine“, ergänzt Anna-Lena Reck. Auch sie ist lange bei der Jugendfeuerwehr mit dabei. „Es ist spannend gestaltet, so dass ich mir einen guten Einblick in die Arbeit eines aktiven Feuerwehrmann verschaffen kann.“

Von Marcus J. Pfeiffer

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