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Ein eigenes Lied für das Festival

Zum 15. Mal „Rock im Moor“ in Boberow Ein eigenes Lied für das Festival

Weil nix los war, veranstalteten ein Haufen Musikverrückter 2001 in dem Prignitzdorf Boberow zum ersten Mal ihr „Rock im Moor“. Das hat sich mittlerweile als Festival etabliert. Bei der 15. Auflage an diesem Wochenende findet sich auch die Band „Fake“ noch einmal zusammen, mit der damals alles begann.

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Comeback nach fünf Jahren: „Fake“ bei einem früheren Auftritt in Boberow. Am Schlagzeug: Christian Ebert.

Quelle: Bernd Atzenroth

Boberow. 15 Jahre Rock im Moor, „das ist echt eine Leistung“, findet Christian Ebert, der Organisator des am Freitag in Boberow beginnenden Festivals. „Es ist im Wesentlichen immer noch die alte Crew, und wir bauen unsere Bühne immer noch selber.“ Grund zum Stolz also, was auch die Boberower anerkennen. Denn sie kommen zum Festival, auch wenn es für viele nicht immer ganz „ihre“ Musik ist. Man ist sich selbst treu geblieben, auch stilistisch dominieren immer noch Punkrock und Alternative.

Christian Ebert besinnt sich gern auf die Wurzeln der Veranstaltung. „Es gab ja nichts“, erinnert er sich, „darum wollten wir ein Festival mit einheimischen Bands machen.“ Gesagt, getan – und die einheimischen Fans mochten es von Anfang an. Das Festival in dem Prignitzdorf kurz vor der Landesgrenze zu Mecklenburg wuchs mit den Jahren, die Fans kommen zum Teil von weither, um in die Atmosphäre einzutauchen, die sehr stark vom nahen Moor geprägt wird, und es spielen auch nicht nur einheimische Bands. Ebert findet, dass die mittlerweile zehn Euro Eintritt für ein ganzes Wochenende, gemessen an dem, was geboten wird, ein richtig guter Deal sind: „Da kann man nicht jammern“. Die Verbindung der Fans mit dem Ereignis ist immer noch eng. Zur 15. Auflage gibt es jetzt einen eigenen Rock-im-Moor-Song.

Es wird rockig an diesem Wochenende im Rambower Moor hinter Perleberg

Es wird rockig an diesem Wochenende im Rambower Moor hinter Perleberg.

Quelle: privat

Auf dem Gelände an der Moorscheune Boberow hat sich diesmal einiges geändert. „Die Bühne wurde neu ausgerichtet und zeigt jetzt direkt auf den Hof“, sagt Christian Ebert. Das hat Vorteile für alle. Denn das Publikum hat jetzt, egal wo es gerade auf dem Gelände ist, immer einen Blick auf die Bühne. Im Dorf kommt weniger Lautstärke an. Die Musiker wiederum gucken nicht nur auf ihr Publikum, sondern spielen mit dem herrlichen Blick über die Moorscheune hinaus ins Rambower Moor. Auf diesen Blick freut sich auch Christian Ebert, denn er wird noch einmal selbst auf der Bühne stehen – mit „Fake“, das ist die Gruppe aus Boberow, mit der damals alles anfing. Fünf Jahre nach dem letzten gemeinsamen Konzert – natürlich beim 10. Rock im Moor – haben sich die Lokalmatadoren noch einmal zusammengefunden. Ein letztes Mal, wie Christian Ebert betont, und diesmal wirklich. Das aber bitteschön furios. „Wir wollen alle Songs noch mal zeigen, in der alten und der neuen Besetzung.“ Einmal also noch zurück auf Anfang – da kann auch ein Rocker nostalgisch werden. Und traditionsbewusst: Denn auch wenn es „Fake“ nicht mehr gibt, wird Rock im Moor bleiben.

Das Programm:
Freitag, 7. August, ab 19 Uhr: Halsschlagader, Show off Freaks, Fake, Smile And Burn, Down to Date.
Sonnabend, 8. August: Denifitiv, Rabajah, Second-Hand Hero, Omas Zwerge, Milliarden, In My Days.

Von Bernd Atzenroth

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