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Prignitz Ein guter Anfang in Pritzwalk
Lokales Prignitz Ein guter Anfang in Pritzwalk
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02:16 11.09.2015
Kommen gern ins Eltern-Kind-Zentrum: Samira Baum, Nele Päpke, Jon Löblich und Sarah Panten (v.l.). Quelle: Andreas König
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Pritzwalk

Fröhlich-bunte Teppichfliesen, Krabbelparcours und Sitzwürfel in denselben Farben blau, rot und gelb: Beim Blick in die Räume des Pritzwalker Eltern-Kind-Zentrums „Ekidz“ möchte man gern noch einmal Kind sein. Oder würde wenigstens gern Kindern dabei zuschauen, wie sie den Tobeteppich erobern, sich in dem großen Wandspiegel wahrnehmen oder unter dem Zeltdach versammeln, um einem Märchen oder einer Geschichte zu lauschen,

All das passiert im Prinzip auch in den Räumen des Ekidz in der Pritzwalker Grünstraße 49. Zwar könnten es mehr Besucher sein – man kann die Entwicklung in den ersten beiden Monaten seit der Eröffnung aber auch als einen guten Anfang betrachten. So halten es jedenfalls Jörn Walther und die Mitarbeiterinnen Inka Panten, Kersten Volkmann und Carmen Mir. „Wir führen Buch darüber, wie viele Besucher kommen“, sagt Jörn Walther. „Und da können wir mit der Bilanz bisher eigentlich ganz zufrieden sein.“ 350 Kinder hätten teils mit ihren Eltern, teils allein das Ekidz besucht. Im Schnitt seien das zehn Besucher pro Tag. „Wenn man bedenkt, dass es uns vorher gar nicht gab, ist das doch toll“, findet Carmen Mir. Gern in Anspruch genommen wird die donnerstägliche Turngruppe, aber auch die Krabbelgruppe für Kinder von null bis drei Jahren werde immer wieder gern besucht. „Dann haben wir wieder Kinder im Alter zwischen acht und zehn Jahren, die sich aber eher wegen unserer christlichen Herkunft an uns wenden“, berichtet Jörn Walther. Oftmals handele es sich um kindlich formulierte Glaubensfragen. „Manche Kinder wollen wissen, wie man richtig betet, wie die Gebete bei Gott ankommen“, sagt Jörn Walther. Woran es mangelt, seien Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter. „Obwohl es auch da Bedarf gibt“, wie Carmen Mir erfahren hat. „Wir haben unsere Angebot in verschiedenen Einrichtungen vorgestellt“, sagt Carmen Mir. „Viele Kinder wollen nach dem Besuch in der Kita gerne noch weiterspielen. Das wäre bei uns möglich.“

Christina Löblich aus Pritzwalk und ihr einjähriger Sohn John gehören zu den Stammgästen im Ekidz. „Ich finde es schön hier“, sagt die junge Frau. „Es gibt genug zum Spielen für Kinder und Erwachsene. Hier ist es auf jeden Fall nicht langweilig. Wie zur Bestätigung erklimmt „Johnny“ krabbelnd eine Schräge, um oben angekommen neugierig in die Welt zu blicken. „So etwas gab es vorher nicht, wir kommen gern hierher“, sagt Christian Löblich.

Zur Aktion „Herbstleuchten“ am Freitag hatten die Ekidz-Mitarbeiter den Geschmack vieler Kinder getroffen. „Wir hatten Waffeln gebacken und haben anschließen zu einem Kindermitmachkonzert in die Kirche eingeladen“, sagt Jörn Walther. „Der Ansturm war so groß, dass wir die Gruppen teilen mussten.“

Das Ekidz steht nicht unter Druck, und acht Wochen sind auch noch keine lange Zeit. Doch die Verantwortlichen wollen noch mehr Kinder und Eltern ansprechen. Die nächsten Veranstaltungen sind daher schon vorbereitet. Am Dienstag, 15. September, führt das Marion-Etten-Theater aus Lindenberg ab 16 Uhr „Das Mäuserotkäppchen“ auf. Am 25. September spricht Tanja Rausch von der CJD-Elternschule ab 19 Uhr zu Eltern und Großeltern über „Die Kunst, konsequent zu sein“. Der Eintritt ist immer frei.

Von Andreas König

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