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Ein gutes Jahr für den Freundeskreis

Meyenburg Ein gutes Jahr für den Freundeskreis

Der Verein Freundeskreis Schloss Meyenburg verzeichnet steigende Besucherzahlen im Schlossmuseum und erfolgreiche Kooperationen, etwa mit der Bibliothek und dem Verein Modemuseum Schloss Meyenburg. Beide Vorstände trafen sich zum ersten Mal, um eine Fusion vorzubereiten.

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Gunda Oelmann hängt das Porträt wieder auf.

Quelle: Beate Vogel

Meyenburg. Die Mitglieder des Freundeskreises Schloss Meyenburg blicken zufrieden auf das Jahr 2017 zurück. Der Verein betreibt unter anderem das Schlossmuseum im Seitenflügel des Schlosses mit dem Hungerturm. „Das Museum wurde 2017 von 1470 Gästen besucht, darunter 81 unter 16 Jahren. Damit wurde das gute Ergebnis des Vorjahres (1356 Besucher) noch überboten“, freut sich der Vereinsvorsitzende Diether Pickel. In den Jahren davor wurden selten 1000 Besucher gezählt.

Ein Grund für diese positive Entwicklung sieht er darin, dass ab September 2015 wieder eine kontinuierliche Öffnung des Museums möglich war. „Dabei sei die Einsatzbereitschaft von Katrin Klimm erwähnt“, so Pickel. Ein weiterer Grund seien die Veränderungen im Modemuseum. Diese bewirkten laut Pickel erste Schritte der Zusammenarbeit zwischen beiden Museen, nicht zuletzt mit Susan Hoyer als Geschäftsführerin. „Sie sah beide Einrichtungen als Einheit und das Schlossmuseum nicht als ’kleinen’ Konkurrenten“, meint der Freundeskreis-Vorsitzende. Dieser „Einheitsgedanke“ wurde mit vergünstigten Kombi-Karten zum Besuch beider Museen zum Museumstag im Mai und zum Tag des offenen Denkmals im September umgesetzt. Auch habe es gemeinsame Werbeaktionen gegeben.

Vereine wollen enger zusammenrücken

Die Stadt hat den Verein 2017 bei der Restaurierung von Bildern finanziell unterstützt. Restauratorin Gunda Oelmann brachte ein Porträt von Alexander Georg Ludwig von Wahlen Jürgass wieder in die „Rohr’sche Stube“ im Schlossmuseum. 2018 soll ein Bildnis von Gottfried Christian Zieten aufgearbeitet werden.

Als Erfolg wertet Pickel die vom Freundeskreis organisierte Kabarett-Veranstaltung im November mit Andrea Kulka, „konnten wir doch 81 Besucher begrüßen“. Erfolgreich wurde auch die Kooperation des Vereins mit der Bibliothek umgesetzt. Dieser begleitete sieben Veranstaltungen im Rahmen des Lesekreises. Pickel fand die Vorstellung des Buches „Die Gutsparks in der Prignitz“ von Torsten Foelsch besonders gelungen. Einige der Lesekreise waren mit einer Ausstellungseröffnung verbunden, etwa die des Hobbymalers Karl-Heinz Binder (Dauerausstellung in der Bibliothek) und die Fotoausstellung von Petra Genz „Mit meinen Augen gesehen“, die noch bis Ende Januar besichtigt werden kann.

Ein besonderer Höhepunkt war allerdings ein interner: Im November gab es die erste gemeinsame Sitzung beider Vereinsvorstände. Ziel ist die Herstellung einer tatsächlichen Einheit, möglicherweise 2019. Dann soll es nur noch einen Verein im Schloss geben.

Von Beate Vogel

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