Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Ein mögliches Alleinstellungsmerkmal
Lokales Prignitz Ein mögliches Alleinstellungsmerkmal
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:21 23.09.2017
Karin Kostka und Kerwin Mewes stellten in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung den Verein Pro Hainholz vor. Quelle: Bernd Atzenroth
Pritzwalk

Er ist der jüngste Verein der Stadt und befindet sich noch im Prozess der Gründung: Dennoch ist der Verein Pro Hainholz schon darum bemüht, für sein künftiges Wirken ambitionierte Ziele zu entwickeln. Ein Kernvorhaben soll es werden, dass Pritz­walk zur „Kommune für biologische Vielfalt“ wird. So erklärten es jüngst während der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung Karin Kostka und Kerwin Mewes, die die Gelegenheit bekommen hatten, sich in dem Gremium vorzustellen. Die Idee war auch schon bei den ersten Versammlungen des Vereins vor einigen Wochen geäußert worden. Karin Kostka glaubt, dass gerade das Hainholz ein gutes Argument wäre, um die Stadt in das bundesweite Bündnis gleichen Namens zu führen, das dazu beitragen will, die nationale Strategie für biologische Vielfalt zu entwickeln und umzusetzen. Der Verein „Kommunen für biologische Vielfalt ist ein Zusammenschluss von im Naturschutz engagierten Kommunen. Aktuell haben sich 124 Städte und Gemeinden in ganz Deutschland dem Bündnis angeschlossen. Schaut man aber auf die Karte, wo diese vermerkt sind, so tut sich fast im ganzen deutschen Osten, insbesondere von Brandenburg bis Mecklenburg-Vorpommern, ein großes Loch auf. Dieses könnte Pritzwalk nun füllen – für Karin Kostka könnte dies ein Alleinstellungsmerkmal für die Stadt sein, mit dem sich auch werben ließe.

Insbesondere aber käme ein solcher Status auch den Zielen des Vereins entgegen. Er hatte sich bekanntermaßen als Reaktion darauf gegründet, dass die Stadtverordneten einen Verkauf der alten Baumschule im Hainholz für die Errichtung von Obstplantagen beschlossen hatte. Über die Auseinandersetzungen rund um den Verkauf und die Diskussionen darüber, wie man ein Konzept für die künftige Nutzung des Hainholz entwickelt, hatten sich Anlieger, Naturfreunde und andere zusammengetan, die das Hainholz als Natur- und Erholungsraum für Pritzwalk sichern und erhalten wollen. Gerade das Hainholz biete Voraussetzungen, um dem Status „Kommune für biologische Vielfalt“ gerecht werden zu können.

unter www.kommbio.de kann man sich darüber informieren, was „Kommune für biologische Vielfalt“ bedeuten kann.

Von Bernd Atzenroth

Der Havelpegel bei Quitzöbel wurde am Mittwoch demontiert. Taucher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brandenburg lösten die seit 20 Jahren in der Havel befindliche Pegellatte vom Flussgrund. Anschließend konnte ein Schwimmbagger von Bord der M „Möwe“ die einem Riesenlineal ähnelnde Konstruktion an Bord heben. Trotz der Arbeiten liefert der Pegel weiter Messwerte.

23.09.2017

Damit war wohl nicht zu rechnen: Der erste Sponsorenlauf an der Pritzwalker Jahnschule Anfang Juni erbrachte sage und schreibe 3744 Euro Erlös, der nun der Schule zugutekommen sollen. Jetzt entscheidet der Schulförderverein darüber, wofür das Geld verwendet wird.

20.09.2017

Vor vier Jahren hatte Sebastian Steineke (CDU) überraschend das Direktmandat für den Bundestag im Wahlkreis 56 geholt. Diesen Erfolg will der Rechtsanwalt, der aus Hamburg stammt und 2004 der Liebe wegen nach Neuruppin zog, gerne wiederholen. Dem 44-Jährigen liegt besonders ein Projekt am Herzen, bei dem er mithelfen will, dass es umgesetzt wird.

23.09.2017