Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Ein mögliches Alleinstellungsmerkmal

Pritzwalk Ein mögliches Alleinstellungsmerkmal

Der neue Verein Pro Hainholz will, dass Pritzwalk „Kommune für biologische Vielfalt“ wird. Dem Bündnis gehören 124 Kommunen deutschlandweit an, allerdings ist Brandenburg dabei ein weißer Fleck auf der Landkarte.

Voriger Artikel
Taucher und Bagger holen Pegel an Land
Nächster Artikel
Kommunen wünschen noch mehr Entlastung

Karin Kostka und Kerwin Mewes stellten in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung den Verein Pro Hainholz vor.

Quelle: Bernd Atzenroth

Pritzwalk. Er ist der jüngste Verein der Stadt und befindet sich noch im Prozess der Gründung: Dennoch ist der Verein Pro Hainholz schon darum bemüht, für sein künftiges Wirken ambitionierte Ziele zu entwickeln. Ein Kernvorhaben soll es werden, dass Pritz­walk zur „Kommune für biologische Vielfalt“ wird. So erklärten es jüngst während der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung Karin Kostka und Kerwin Mewes, die die Gelegenheit bekommen hatten, sich in dem Gremium vorzustellen. Die Idee war auch schon bei den ersten Versammlungen des Vereins vor einigen Wochen geäußert worden. Karin Kostka glaubt, dass gerade das Hainholz ein gutes Argument wäre, um die Stadt in das bundesweite Bündnis gleichen Namens zu führen, das dazu beitragen will, die nationale Strategie für biologische Vielfalt zu entwickeln und umzusetzen. Der Verein „Kommunen für biologische Vielfalt ist ein Zusammenschluss von im Naturschutz engagierten Kommunen. Aktuell haben sich 124 Städte und Gemeinden in ganz Deutschland dem Bündnis angeschlossen. Schaut man aber auf die Karte, wo diese vermerkt sind, so tut sich fast im ganzen deutschen Osten, insbesondere von Brandenburg bis Mecklenburg-Vorpommern, ein großes Loch auf. Dieses könnte Pritzwalk nun füllen – für Karin Kostka könnte dies ein Alleinstellungsmerkmal für die Stadt sein, mit dem sich auch werben ließe.

Insbesondere aber käme ein solcher Status auch den Zielen des Vereins entgegen. Er hatte sich bekanntermaßen als Reaktion darauf gegründet, dass die Stadtverordneten einen Verkauf der alten Baumschule im Hainholz für die Errichtung von Obstplantagen beschlossen hatte. Über die Auseinandersetzungen rund um den Verkauf und die Diskussionen darüber, wie man ein Konzept für die künftige Nutzung des Hainholz entwickelt, hatten sich Anlieger, Naturfreunde und andere zusammengetan, die das Hainholz als Natur- und Erholungsraum für Pritzwalk sichern und erhalten wollen. Gerade das Hainholz biete Voraussetzungen, um dem Status „Kommune für biologische Vielfalt“ gerecht werden zu können.

unter www.kommbio.de kann man sich darüber informieren, was „Kommune für biologische Vielfalt“ bedeuten kann.

Von Bernd Atzenroth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz
fc5d6dfc-f246-11e7-8014-111f668204de
Perleberg damals und heute

Perleberg ist eine traditionsreiche Stadt, die 2014 ihre 775-Jahr-Feier hatte. Tradition hat Perleberg auch als Kreisstadt – seit 200 Jahren ist sie bereits Verwaltungssitz, und dank der Absage der Kreisgebietsreform wird sie das auch weiter bleiben. Die Stadt konnte sich viel von ihrer Altstadtsubstanz bewahren – viel davon ist seit der Wende wieder richtig schick geworden. Hier ein paar Vergleiche, wie sich die Stadt entwickelt hat.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg