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Einbrecher richteten viel Schaden an

Gumtow Einbrecher richteten viel Schaden an

Trotz des Einbruchs vom Wochenende ist die Gumtower Gemeindeverwaltung voll arbeitsfähig. Allerdings richteten die Einbrecher durch ihr gewaltsames Vorgehen weit mehr Schaden an, als ihre Beute wert ist.

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Die Täter richteten im Verwaltungsgebäude einigen Schaden an.

Quelle: dpa

Gumtow. In der Gemeindeverwaltung Gumtow hat der Einbruch vom Wochenende deutliche Spuren hinterlassen. Die Täter waren gewaltsam in das Gebäude eingedrungen und hatten aus dem Bürgermeisterbüro und aus der Abteilung Liegenschaften Rechentechnik gestohlen. Außerdem versuchten sich die Einbrecher auch an zwei Tresoren, blieben damit allerdings erfolglos.

Ungeachtet des Vorfalls sei die Verwaltung arbeitsfähig, versichert Amtsleiter Detlef Störing. Man habe neue Computer geordert und rechne unter Umständen bereits für Mittwoch mit der Lieferung. Das Daten auf den gestohlenen Geräten missbräuchlich verwendet werden könnten, hält Detlef Störing für unwahrscheinlich: „Es ist alles verschlüsselt. Da kommt ohne Passwort keiner ran.“

Fenster aufgebrochen, Türen beschädigt

Viel schlimmer sei sowieso der Schaden durch den gewaltsamen Einbruch an sich, also das aufgebrochene Fenster und die beschädigten Türen: „Alles, was verfügbar war, haben sie eingetreten. Da ist der Hauptschaden entstanden.“ Die Verwaltung habe bereits Kontakt mit ihrem Versicherer aufgenommen. Derzeit gehe man von einem Schaden in Höhe von rund 4500 Euro aus.

Bei der Tat vom vergangenen Wochenende handelte es sich nicht um den ersten Einbruch in die Gumtower Gemeindeverwaltung, obwohl dort im Grunde nicht viel zu holen ist. Das Gebäude liegt aber etwas abseits und ist von der Straße aus nicht komplett einsehbar. Zum wiederholten Male sei das Fernster des Bürgermeisterzimmers zur Eintrittspforte geworden, berichtet Detlef Störing. Dabei habe man bereits versucht, Einbrüche an dieser Stelle durch technische Maßnahmen zu erschweren. Nun werde man wohl noch einmal mit Fachleuten darüber reden müssen, wie sich das Haus besser gegen weitere Angriffe absichern lässt.

Von Alexander Beckmann

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