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Prignitz Eine Fahrt weniger bei der Kfz-Ummeldung
Lokales Prignitz Eine Fahrt weniger bei der Kfz-Ummeldung
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17:21 04.09.2017
Den extra Weg wollen die Putlitzer ihren Bürgern ersparen. Quelle: DPA
Putlitz

Einen zusätzlichen Service möchte die Amtsverwaltung Putlitz-Berge ihren Bürgern bieten. Er betrifft die Ummeldung nach einem Umzug. Dabei muss nicht nur die Adresse im Personalausweis, sondern auch die auf der Kraftfahrzeugzulassung geändert werden. Das geschieht meist mit einem speziellen Adressaufkleber, den das jeweilige Amt ausstellt.

Während dies etwa in Wittstock mit einem Gang zu erledigen sei, wie Putlitz-Berges Amtsdirektor Hergen Reker im jüngsten Amtsausschuss erläuterte, müssen sich Umgezogene im Landkreis Prignitz auf zwei Behördentermine einstellen – im Einwohnermeldeamt und bei der Kfz-Zulassungsstelle des Kreises in Perleberg. „Ich habe mich gefragt, wieso das bei uns nicht auch einfacher geht“, so Reker.

Rund 100 Bürgern im Jahr könnte geholfen werden

Im Jahr 2016 sind 286 Bürger ins Amtsgebiet gezogen beziehungsweise 108 innerhalb des Amtes umgezogen. Rekers Idee: Die Adressänderung auch für die Kfz-Zulassung könnte in der Amtsverwaltung Putlitz-Berge auch das Einwohnermeldeamt anbieten – solange kein Halterwechsel beim Fahrzeug vorliegt. Die Gebühren wären in etwa die gleichen wie beim Landkreis: knapp 11 Euro. Reker: „Damit könnten wir aber sicher rund 100 Bürgern im Jahr einen Weg ersparen.“ Bei den Amtsausschussmitgliedern stieß die Idee auf offene Ohren. „Da fällt mir angesichts der aktuellen Diskussionen das Wort Bürgernähe ein“, meinte der Putlitzer Bürgermeister Bernd Dannemann. Klaus Pirow, Stadtverordneter aus Putlitz, schilderte seine Erfahrungen: „Da brauchst du mit Anreise einen halben Tag.“

Amtsdirektor Reker betonte, dass das Einwohnermeldeamt wirklich nur die Adressänderung mit übernehmen würde: „Die Kfz-Zulassung können wir nicht leisten.“ Das Vorgehen müsste außerdem mit dem Landkreis abgestimmt und über eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung abgesichert werden. Der Amtsausschuss gab Reker den Auftrag, die Idee mit dem Landkreis abzustimmen und eine Lösung zu suchen.

In Wittstock geht fast alles

Die Einwohner der Stadt Wittstock können sich seit November 2016 bei der Ummeldung ihres Fahrzeuges die Fahrt in die 40 Kilometer entfernte Kreisstadt Neuruppin sparen und das Fahrzeug am Wohnort ummelden. Grundlage dafür ist eine Vereinbarung, mit der der Kreis OPR die Stadt Wittstock mit der Übernahme der Kfz-Zulassungsaufgaben betraut hat. Damit ist allerdings fast das gesamte Paket möglich – bis auf die Zuteilung roter Dauerkennzeichen, die Zulassung von aus dem Ausland importierten Nutzfahrzeugen und die Ausstellung von Ersatzpapieren nach dem Verlust des Fahrzeugbriefes.

Von Beate Vogel

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