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Prignitz Eine Reise auf die grüne Insel
Lokales Prignitz Eine Reise auf die grüne Insel
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13:22 11.03.2018
Steffen Mender wandert auf der Dingl Halbinsel in Irland und genießt die einmalige Natur. Quelle: Sandra Butscheike
Perleberg

Fasziniert von den einmaligen und besonderen Landschaften sowie Kulturen, die sich auf der ganzen Welt bieten, sind die beiden Fotojournalisten Steffen Mender und Sandra Butscheike immer wieder in anderen Ländern unterwegs.

„Bereits seit 18 Jahren sind wir Lebens- und Reisepartner“, so Sandra Butscheike. Vor neun Jahren haben beide schließlich ihren kaufmännischen Beruf an den Nagel gehängt und ihr Hobby zum Job gemacht. Seitdem reisen sie in die unterschiedlichsten Regionen und Länder und touren dann in den Wintermonaten quer durch Deutschland, um alle Interessierten an ihren einmaligen Erlebnissen in einer Multivisionsschow teilhaben zu lassen.

Erstmals mit VW-Bus unterwegs

Dass Irland alles andere als nur eine grüne Insel ist, bewiesen die beiden freiberuflichen Fotografen am Mittwoch in der Perleberger Stadtbibliothek. Sie waren dort zum 253. Literarischen Mittwoch geladen. Auf Bildern und Videos zeigten sie Landschaften, Sehenswürdigkeiten und kulturelle Besonderheiten des Landes und sprachen dazu über ihre Erlebnisse.

„Erstmals waren wir mit unserem selbst umgebauten VW-Bus auf Reisen. Zuvor gab es nur das Zelt“, berichtet Sandra Butscheike. Inmitten der schönen Landschaften fanden die beiden immer wieder farbenfrohe Dörfer sowie lebendige Städte und hielten das mit ihren Kameras fest.

Insel voller Kontraste

„Wir wollen mit unseren Reisen über den Tellerrand hinaus schauen und neues erleben und kennenlernen“, sagt Steffen Mender. Norwegen, Argentinien, Chile, Schottland: Vieles haben die Fotografen schon erlebt und gesehen, so sei auch ein Vergleich der Länder möglich.

Wiesen, Moore, wild zerklüftete Steilklippen, kilometerlange Sandstrände, Steinzeitgräber, Burgen und Klöster, lebhafte bunte Städte, Pubs, Guinness und Whiskey: Irland sei eine Insel voller Kontraste.

Spuren der Kelten

Die Schönheit der Landschaft ist wohl die Hauptattraktion Irlands, die jährlich Tausende von Besuchern anzieht. Im Süden locken kilometerlange Sandstrände. Dank des Golfstroms zeigt sich dort eine außergewöhnliche Blütenpracht. In Kinsale schlängelt sich eine der längsten ausgewiesenen Küstenstraßen der Welt auf über 2600 Kilometern entlang der Atlantikküste.

Viele Höhepunkte erlebten Steffen Mender und Sandra Butscheike auf ihrer mehrere Monate langen Reise. Und neben der großartigen Landschaft bietet Irland auch viel Geschichte. Vielerorts trifft man auf Spuren der keltischen Frühzeit, Klöster, Steingräber, Hochkreuze und Rundtürme. Bis heute bleibt Irland allerdings ein geteiltes Land. In Belfast trennen noch heute meterhohe Mauern, die Wohngebiete von Katholiken und Protestanten.

Viel Büroarbeit nach jeder Tour

Wo es als nächstes hingeht wissen die beiden Fotojournalisten allerdings noch nicht: „Natürlich muss es zeitlich passen und das Budget stimmen“, so Steffen Menger. Nach jeder Tour ist dann aber auch viel Büroarbeit zu bewältigen, denn die Produktion und Organisation wartet in der thüringischen Heimat, bevor es zu den Veranstaltungen quer durch Deutschland geht. Größere Reisen sind demnach nur alle zwei bis drei Jahre möglich, doch die nächste steht bestimmt bald wieder bevor.

Von Marcus J. Pfeiffer

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