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Prignitz Eine neue Seite von Pritzwalk
Lokales Prignitz Eine neue Seite von Pritzwalk
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00:18 04.02.2016
Bei der Buchvorstellung (v. l.): Martin Guttmann , Romy Range und Gerrit Gohlke. Quelle: Christel Köster
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Potsdam

Es mutet schon merkwürdig an, sich selbst in einer Ausstellung zu sehen und dann auch noch zitiert zu wissen, wenn man es nicht gewohnt ist. So geht es einigen Pritzwalkern, mit denen die MAZ darüber sprach. Jetzt sind viele Pritzwalker sogar in Buchform verewigt, nachdem sie bereits Teil der Ausstellung über die „Sieben Künste von Pritzwalk“ geworden sind. Das Buch über die Aktion wurde am Samstag beim Brandenburgischen Kunstverein (BKV) Potsdam vorgestellt. Neben vielen Gästen aus dem Umfeld des BKV waren auch sechs Leute aus Pritzwalk angereist, unter ihnen der Vorsitzende der Kunstfreunde Pritzwalk, Horst Kontak, und die Stadtverordnete Christa Pfeifer (Freie Wähler).

Gerrit Gohlke vom BKV Potsdam, der Verein war Kurator für die „Sieben Künste“, erklärte zur Buchvorstellung, wie das Projekt zustandegekommen und was daraus geworden ist. Dabei gab es laut Christa Pfeifer Schwierigkeiten, den Buchdruck überhaupt hinzubekommen. Nach ihrer Aussage auch deswegen, weil die Stadt Pritzwalk ihre zugesagte Unterstützung zurückgezogen habe. „Damit konnte man das Buch aber auch nicht mehr verhindern“, meinte sie. Eine Seite musste jedoch reklamiert werden, weshalb erst einmal nur in begrenzter Anzahl Bücher vorliegen. Wenn der Fehler behoben ist, werden auch mehr Bücher in die Prignitz kommen und in der Galerie an der Marktstraße ausliegen.

Die Sieben Künste von Pritzwalk

Die „Sieben Künste“ sind ein Projekt des Künstlerduos Clegg & Guttmann und des Brandenburgischen Kunstvereins Potsdam. Die Leitung hatte Gerrit Gohlke inne, als Koordinatorin wirkte Romy Range. Kern der „Sieben Künste“ war 2014 eine Ausstellung in sieben leerstehenden Ladengeschäften. Sie begann mit leeren Räumen und wuchs in drei Monaten zu einem Schaufenster Pritzwalker Kreativität auf sieben künstlerischen Gebieten: Bildende Kunst, Musik, Theater, Tanz, Film, Mode und Sprache. Jeder konnte mitmachen. Es gab über 60 Vorschläge zum Projekt, die meisten konnten auch umgesetzt werden.

Im Oktober 2015 wurde in Potsdam eine Ausstellung von Clegg & Guttmann über die „Sieben Künste“ eröffnet. Zum Abschluss dieser Schau wurde jetzt auch das Buch über die Sieben Künste vorgestellt.

Martin Guttmann war einer der beiden Künstler, die eigentlich vorhatten, während der „Sieben Künste“ Kunst nach Pritzwalk zu bringen. Auf Englisch erklärte er seiner Zuhörerschaft aber, in Pritz­walk so viel vorgefunden zu haben, dass er und sein Kollege Michael Clegg nur dokumentieren mussten. Das Buch sei daher auch die Beschreibung eines auch für Guttmann erstaunlichen Prozesses. Sehr erfreut gab er sich, weil als Folge des Projekts in Pritzwalk ein Kunstverein entstanden ist.

Dessen Vorsitzender Horst Kontak, der als Künstler mit Holz arbeitet, schloss daran an und beschrieb eine Analogie zwischen dem Kunstschaffen und dem Prozess, der mit den Sieben Künsten verbunden war. Wenn er ein Stück Holz bearbeite, werde er von diesem geführt. Genauso sei es mit dem Projekt. Ursprünglich sei es ganz anders geplant gewesen, doch nun seien sich alle einig, dass etwas viel Besseres entstanden sei.

Nicht ganz klar ist, was mit den Ausstellungsexponaten geschehen soll. Für die meisten soll sich ein Platz in Pritzwalk finden. „Noch ist nicht geklärt, wo das eingelagert werden soll“, sagte Christa Pfeifer. Klar ist aber, dass das Buch über die Sieben Künste auch in Pritzwalk vorgestellt wird. Der Termin ist für März avisiert.

Von Bernd Atzenroth

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