Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
„Eisgänse“ trommeln Eisbären zum Sieg

Putlitz/Berlin „Eisgänse“ trommeln Eisbären zum Sieg

Die „Putlitzer Eisgänse“ feierten das 15-jährige Bestehen ihres Vereins mit einem besonderen Ausflug: Im Triebwagen ging es auf der stillgelegten Strecke direkt zum Berliner Hauptbahnhof. In der Mercedes-Benz-Arena trommelten die rund 70 „Eisgänse“ ihre Eisbären zu einem 4:1-Sieg gegen die Iserlohn-Roosters.

Voriger Artikel
Familiäre Pflege auf dem Martinshof
Nächster Artikel
Großes Lob für die Feuerwehr

Fröhlich und ausgelassen verabschieden sich die Eisbären-Fans „Putlitzer Eisgänse“ auf dem Putlitzer Bahnhof.

Quelle: Beate Vogel

Putlitz/Berlin. Zugegeben: Die Berliner Eisbären hatten in dieser Saison nicht gerade einen guten Lauf. Zwölf Niederlagen musste das Eishockey-Team in Auswärtsspielen hinnehmen. Das stört aber Vollblutfans wie die „Putlitzer Eisgänse“ nicht. „Es macht trotzdem Spaß. Im Stadion sind wir wie eine große Familie“, meint Vereinschef Enrico Hardt. Die Prignitzer fuhren Sonntag früh in einem eigens georderten Triebwagen der Hanseatischen Eisenbahngesellschaft direkt zum Hauptbahnhof nach Berlin. Nach der Qualifikation für die Pre-play-Offs am Freitag gegen Ingolstadt empfingen die Eisbären am Nachmittag in der Mercedes-Benz-Arena die Iserlohn Roosters.

„Dieses Jahr begehen wir das 15-jährige Bestehen der Putlitzer Eisgänse, da wollten wir etwas Besonderes machen“, erklärt Hardt. Ausgerüstet mit der Vereinsfahne, Plakaten, Schals und Trikots sowie für diesen Tag bedruckten Shirts starten die Fans. Die längst stillgelegte Strecke – auf der es am Sonntag übrigens zum wiederholten Male Abschiedsfahrten gab – musste nach dem Sturm in der Nacht zum Freitag erst ein bisschen zurechtgemacht werden, weiß der 42-jährige „Eisgänse“-Chef.

Burgfräulein Antonia Eisermann mit einem „Eiskalten Bären“ aus Berlin

Burgfräulein Antonia Eisermann mit einem „Eiskalten Bären“ aus Berlin.

Quelle: Beate Vogel

Gegen 9 Uhr herrscht ausgelassene Stimmung auf dem Putlitzer Bahnhof. Müssen doch die Eisgänse nicht nur ihre eigenen Leute überschwänglich begrüßen, sondern auch die vom befreundeten Fanclub „Eiskalte Bären“ aus Berlin. Die sind um 7 Uhr zu Hause gestartet, um mit den Putlitzern wieder zurück nach Berlin zu fahren, erzählt deren Vereinschef Frank Meuschke, genannt „Molly“. Zehn Jahre sind die beiden Clubs schon befreundet.

Zum Abschied dürfen die Berliner noch einmal das Putlitzer Burgfräulein Antonia Eisermann drücken. In Pritzwalk gibt es einen kurzen Aufenthalt, damit die „Pritz­walker Wölfe“ zusteigen können. „Wir werden so 70 Leute sein“, sagt der „Eisgänse“-Vorsitzende. Auf dem Hauptbahnhof in Berlin dürfte gegen 13 Uhr eine Truppe der „Eiskalten Bären“ die Prignitzer empfangen haben.

Die „Putlitzer Eisgänse“ haben sich am 9. November 2002 gegründet. Aktuell hat der Fanclub 25 Mitglieder, so Enrico Hardt. Jedes Jahr fahren die „Eisgänse“ sechs bis sieben Mal zu Spielen der Eisbären, ein Bus mit 50 Plätzen ist dann schnell voll. Dann geht es nach Bremerhaven oder Wolfsburg. Einmal im Jahr wird gekegelt. Die Tour nach Berlin hat sich übrigens gelohnt: Das Spiel gegen die Iserlohn Roosters gewannen die Eisbären 4:1.

Von Beate Vogel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz
fc5d6dfc-f246-11e7-8014-111f668204de
Perleberg damals und heute

Perleberg ist eine traditionsreiche Stadt, die 2014 ihre 775-Jahr-Feier hatte. Tradition hat Perleberg auch als Kreisstadt – seit 200 Jahren ist sie bereits Verwaltungssitz, und dank der Absage der Kreisgebietsreform wird sie das auch weiter bleiben. Die Stadt konnte sich viel von ihrer Altstadtsubstanz bewahren – viel davon ist seit der Wende wieder richtig schick geworden. Hier ein paar Vergleiche, wie sich die Stadt entwickelt hat.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg