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Elblandfestspiele mit beschwingten Melodien

Wittenberge Elblandfestspiele mit beschwingten Melodien

Die 18. Elblandfestspiele in Wittenberge boten für die Zuhörer ein abwechslungsreiches Programm. Das Motto lautete „Ein Sommer an der Elbe – Welthits in Wittenberge“. Als Stargast trat der Tenor Jey Alexander auf. Nachrichtensprecher Jens Riewa führte durchs Programm.

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Jey Alexander war der Stargast der Elblandfestspiele.

Quelle: Jens Wegner

Wittenberge. Ein ausgesprochen breit gefächertes Programm boten am Freitag und am Sonnabend die nunmehr 18. Elblandfestspiele. Im historischen Ambiente der Alten Ölmühle boten die Künstler nicht nur Opern- und Operettenmelodien, sondern auch Jazz und Klassik. Durch das Programm, das unter dem Motto „Ein Sommer an der Elbe – Welthits in Wittenberge“ stand, führte der bekannte Nachrichtensprecher Jens Riewa, der sich gleich als Brandenburger zu erkennen gab: „Ich bin eine Spreewaldgurke.” Passend umrahmt wurde er dabei auf der Bühne von zwei Pantomimen im Gurken-Kostüm. Riewa führte locker durchs Programm und baute Lokalkolorit wie das Wittenberger Eisenbahnmuseum, Turnvater Jahn aus Lanz oder den „Vater“ der Berliner Operette, Paul Lincke, in seine Moderation mit ein.

Der Nachrichtensprecher Jens Riewa zeigte als Moderator auch Entertainer-Qualitäten

Der Nachrichtensprecher Jens Riewa zeigte als Moderator auch Entertainer-Qualitäten.

Quelle: Jens Wegner

Mit dem Intro „There’s No Business Like Show Business” aus Irving Berlins Musical „Annie Get Your Gun” vom Deutschen Filmorchester Babelsberg wurde die Gala eröffnet. Es erklangen Sommerhits wie „Bamboleo” von den Gypsy Kings, Stücke wie „Es ist viel zu heiß” aus dem Musical „Kiss me Kate” von Cole Porter oder „Summer Wine” von Lee Hazlewood. Zudem gab es ein Sommerschlagermedley. Auch einen Operettenzauber im stilistisch neuen Potpourri-Gewand hörten die Gäste vor der ausverkauften Elblandbühne. Mit „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht” aus der Operette „Die Csárdásfürstin” oder „Meine Mama war aus Yokohama” aus der Operette „Viktoria und ihr Husar” von Paul Abraham seien nur zwei Beispiele von vielen genannt.

Eduardo Villegas und seine Amigos

Eduardo Villegas und seine Amigos.

Quelle: Jens Wegner

Dem American Swing wurde mit „Aquarela do Brasil” von Ary Barroso und „Foggy day” von Louis Armstrong und Ella Fitzgerald gehuldigt. Erinnerungen an den kürzlich verstorbenen Entertainer Udo Jürgens kehrten mit seinem „Merci Cherie”, „Griechischer Wein” oder „Ich war noch niemals in New York” zurück. Mit „Ich küsse Ihre Hand, Madame” von Ralph Erwin aus dem gleichnamigen Film und „Tanzen möcht’ ich” aus der Operette „Die Csárdásfürstin” erklangen berühmte Liebesschwüre. Eingebettet in die Sommerhits der alten Swing-Entertainer stellte sich die junge Sopranistin Verena Knirck, Absolventin der Lotte-Lehmann-Akademie in Perleberg, mit „Wir armen Mädchen” aus der Oper „Der Waffenschmied” von Albert Lortzing vor.

Verena Knirck sang „Wir armen Mädchen” aus der Oper „Der Waffenschmied” von Albert Lortzing

Verena Knirck sang „Wir armen Mädchen” aus der Oper „Der Waffenschmied” von Albert Lortzing.

Quelle: Jens Wegner

Neben dem Stargast, dem Tenor Jey Alexander, waren bekannte Künstlerinnen und Künstler wie Katrin Fuchs (Sopran), Michaela Christl (Mezzosopran), Christian Grygas (Bariton), Alessandro und Hanna Rinella (Tenor und Jazzgesang), Carole Alston (Jazzgesang) und Eduardo Villegas und Amigos (Latinosounds) zu hören. Das Ende der prächtigen Gala bildete an beiden Tagen der traditionelle Marschrhythmus zur Wittenberger Luft, frei nach „Das ist die Berliner Luft” aus der Feder von Paul Lincke und ein prächtiges Feuerwerk über den Dächern der altehrwürdigen Alten Ölmühle.

Unter den Gästen waren beispielsweise am Samstagabend die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung Kathrin Schneider und der Wittenberger Bürgermeister Oliver Hermann. „Keine Angst! Heute singe ich nicht”, entwarnte das Stadtoberhaupt. Jedes Jahr werde jemand um seine Verdienste für die Elblandfestspiele ausgezeichnet. „Ohne diesen Mann würde es die Elblandfestspiele nicht mehr geben”, sagte Hermann und zeichnete Michael Hansen mit der höchsten Auszeichnung des Vereins Elblandfestspiele, der Ehrenmedaille, aus. „Sie bringen seit 16 Jahren Leben und Zuversicht in die Prignitz. Dafür haben Sie die Medaille mehr als verdient”, sagte Kathrin Schneider.

Carole Alston und Volker Jung sangen im Duett

Carole Alston und Volker Jung sangen im Duett.

Quelle: Jens Wegner

Michael Hansen, der Präsident der Elblandfestspiele, hatte zu Beginn der Veranstaltung die Zuschauer begrüßt. Er bedankte sich bei den 50 Sponsoren, die diese Gala erst möglich gemacht hatten. Namentlich nannte er als Hauptsponsoren die Sparkasse Prignitz, die Deutsche Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung und die Stadtwerke Wittenberge. An die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberge ging ein extra Dank. „Sie sorgen für Sicherheit und Ordnung”, sagte Hansen.

Von Jens Wegner

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