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Prignitz Empfehlung für Dömnitz-Wohngebiet
Lokales Prignitz Empfehlung für Dömnitz-Wohngebiet
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02:15 09.04.2016
Überschwemmungen und Hochwässer nach Unwettern wie hier 2012 kommen in Pritzwalk an der Schlachthausstraße durchaus vor. Quelle: Schulz
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Pritzwalk

Eine vergleichsweise kurze Sitzung hielt am vergangenen Dienstag der Pritzwalker Stadtentwicklungsausschuss ab. Diskutieren die Mitglieder des Ausschusses sonst mitunter stundenlang über die anliegenden Themen, so waren sie diesmal nach etwa einer halben Stunde mit ihrer Tagesordnung durch.

Ein Thema war das Wohngebiet an der Dömnitz/Schlachthausstraße. Hierzu steht jetzt zunächst ein Abwägungsbeschluss der Stadtverordneten und dann der Aufstellungsbeschluss an. Für beides gab der Ausschuss seine Beschlussempfehlung ab.

Bereits am 5. Dezember 2012 hatten die Stadtverordneten beschlossen, einen Bebaungsplan für besagtes Gebiet aufzustellen. Ziel war die Ausweisung eines allgemeinen Wohngebiets. Im Jahr 2013 wurde der Plan bereits öffentlich ausgelegt, auch die Behörden wurden beteiligt. Zur Planauslegung habe es keine Bedenken gegeben, heißt es im jetzigen Abwägungsvorschlag der Stadtverwaltung. Hinweise aus der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange seien in den Planentwurf, Stand August 2013, eingearbeitet. Im April 2014 wurden noch einmal die Behörden gehört. „Die darin enthaltenen Ergänzungen haben auf die Grundzüge der Planung keinen Einfluss mehr und eröffnen somit die Möglichkeit, auf eine zweite Offenlage des Planes zu verzichten“, formuliert die Verwaltung. Im Ausschuss sieht man das auch so. Hartmut Winkelmann (Linke) erklärte auf Nachfrage: „Wir haben vor zwei Jahren eine ausführliche Diskussion geführt, ob man das überhaupt freigibt wegen der Hochwassergefahr.“ Weiteren Diskussionsbedarf sah man nicht, zumal die Grundstückskäufer sich wohl des Risikos bewusst seien.

Einig war sich der Ausschuss auch, dass die Stadtvertreter beim ständigen Thema Stadtmarketing nicht nur immer der Stadtverordentnen Christa Pfeiffer (Freie Wähler) das Wort übergeben. Man erwarte, dass die Stadt von sich aus darüber informiert, was sie in dieser Hinsicht unternommen habe.

Von Bernd Atzenroth

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