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Energie- und Technologietag in Perleberg

Wissenschaftler stellten modernste Technik vor Energie- und Technologietag in Perleberg

Wissenschaft und neueste Entwicklungen für Prignitzer Unternehmen fruchtbar zu machen, war Anliegen des diesjährigen Energie- und Technologietages in Perleberg. Wirtschaftsminister Albrecht Gerber zeigte Fördermöglichkeiten auf.

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Wissenschaftler stellten modernste Technik vor – hier einen 3D-Drucker.

Quelle: Michael Beeskow

Perleberg. Der 6. Energie- und Technologietag in Perleberg stand am Donnerstag ganz im Zeichen von Wissenschaft und Technik und zeigte insbesondere, wie neue Entwicklungen für Unternehmen in der Prignitz nutzbar sind. Holger Lossin, Geschäftsführer des Prignitzer Versorgungsunternehmens PVU, sprach bei der Begrüßung der Gäste vom Zusammenbringen von Wirtschaft und Forschung.

Der Energie- und Technologietag in der Rolandhalle begann in diesem Jahr mit einem Novum: Nicht Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura eröffnete als Gastgeberin die Veranstaltung, sondern Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann. Er vertrete die Bürgermeisterin, weil sich auch einer Reise in die polnische Partnerstadt Szczawnica befindet. „Dass ein Wittenberger Bürgermeister eine Perleberger Veranstaltung eröffnet, ist vor ein paar Jahren kaum denkbar gewesen“, erklärte Oliver Hermann. Heute sei dies kein Problem, es zeige die gute und enge Zusammenarbeit beider Städte. „Es ist unsere Stärke, gut zu kooperieren“, sagte der Bürgermeister. „Wir sehen uns weniger als Einzelstandorte, sondern in der Entwicklung eines Netzwerks.“ Wie der Bürgermeister ankündigte, rücken beide Städte bei der Wirtschaftsförderung zusammen. Ab Januar 2017 soll sie gemeinsam betrieben werden. Das Technologie- und Gewerbezentrum in Wittenberge werde eine Gemeinschaftseinrichtung.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber, Schirmherr des Energie- und Technologietages, ging auf das Kernanliegen der Veranstaltung ein. Wie machen sich Unternehmen fit für die Zukunft? Wie stellen sie sich der digitalen Herausforderung?

Der Minister verwies darauf, dass in Brandenburg die übergroße Zahl der Unternehmen zu den kleinen und mittleren gehören, für die diese Fragen nicht leicht zu beantworten sind. „Gerade den kleinen und mittleren Unternehmen fällt es schwer, sich für neue Technik zu öffnen“, sagte der Wirtschaftsminister. „Das ist aber kein Vorwurf“, fügte er hinzu. Personell wie auch finanziell fehlten dazu vielfach die Möglichkeiten.

Das Land fördere daher gerade Innovationswettbewerbe, um die durchaus vorhandenen Potentiale in diesen Unternehmen zu heben. Die vom Land ausgegebenen Innovationsgutscheine bezeichnete er als eine Möglichkeit, die Hemmschwelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu überspringen. Eine andere sei das Förderprogramm Pro Fit. Erst im vorigen Jahr entstand das Innovationszentrum Moderne Industrie Brandenburg. Das IMI ist zwar an der BTU Cottbus angesiedelt, doch es soll eine allen zugängliche Anlaufstelle sein. Die Modellfabrik zeigt, wie Industrie 4.0 funktioniert, erklärte der Wirtschaftsminister.

Von Michael Beeskow

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