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Prignitz Entscheidung über Hähnchenmast steht aus
Lokales Prignitz Entscheidung über Hähnchenmast steht aus
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18:02 09.02.2017
Mitglieder der Bürgerinitiative. Quelle: André Reichel
Gumtow

Gegenwärtig ist völlig offen, wie es mit der Hähnchenmastanlage in Gumtow-Heinzhof weiter geht. Geplant waren ursprünglich zwei Anlagen mit jeweils 200 000 Mastplätzen zu bauen. Das Landesumweltamt hatte bereits 2014 die Anträge der Firma Gumtower Geflügel und der Firma Irtoma Geflügel abgelehnt. Dagegen legten die Investoren Widerspruch ein. Dieser und somit auch der Bau der Anlage wurden Mitte 2016 erneut vom Landesumweltamt Brandenburg abgelehnt.

Helmut Adamaschek, Sprecher der Bürgerinitiative (BI) „Gumtow gegen Tierfabrik“, teilt mit: „Die Investoren haben inzwischen fristgerecht Klage beim Verwaltungsgericht Potsdam eingereicht.“ Das war am 7. Oktober 2016. Laut Adamaschek sei es noch fraglich, ob die Klage vorsorglich zur Fristeinhaltung eingereicht worden sei. Er hält es aber auch für möglich, dass es „ernst wird“, sprich, dass es zu einem Verfahren kommen könnte. Die Bürgerinitiative „Gumtow gegen Tierfabrik“ bestehe weiterhin und werde über ihren Anwalt Tim Stähle aufmerksam bleiben.

BI-Rechtsanwalt rechnet mit Aufgabe der Investoren

„Falls es zu einem Verfahren kommt, wird der Bund Brandenburg eine sogenannte Beiladung zum Verfahren beantragen“, sagt Adamaschek. Der Bund habe als Umweltschutzverband mehr Möglichkeiten in einem Verfahren aktiv zu werden. „Eine Bürgerinitiative ist dafür keine qualifizierte Rechtsform“, so Adama­schek. Er meint, dass im Moment niemand genau sagen kann, wie es weiter geht. Es könne sein, dass die Investoren die Klage auch wieder zurückziehen, denn ein Verfahren würde wahrscheinlich bis zu drei Jahre dauern und sicher sehr kostenintensiv sein.

Auch der Rechtsanwalt der Bürgerinitiative, Tim Stähle, hält eine Klage für aussichtslos und rechnete bereits im September mit der Aufgabe der Investoren, nachdem das Landesamt die Widersprüche abgelehnt hatte.

Von Sandra Bels

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