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Er will mehr Bürgernähe in Groß Pankow

Marco Radloff will Bürgermeister werden Er will mehr Bürgernähe in Groß Pankow

Marco Radloff will mehr Bürgernähe und würde das Ansinnen im Falle seiner Wahl zum Groß Pankower Bürgermeister auch umsetzen. Am kommenden Sonntag wird in der Prignitzer Gemeinde gewählt und der 41-Jährige Verwaltungsfachangestellte tritt nicht nur gegen den Bürgermeister, sondern auch gegen zwei Mitbewerber an.

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Marco Radloff will Groß Pankower Bürgermeister werden.

Quelle: König

Groß Pankow. „Die Bürger in der Gemeinde Groß Pankow sollten endlich eine wirkliche Wahl haben.“ Das ist nach Marco Radloffs eigenem Bekunden das stärkste Motiv seiner Bürgermeisterkandidatur. Am Sonntag tritt der 41-jährige Verwaltungsfachangestellte nicht nur gegen Amtsinhaber Thomas Brandt (parteilos) an, sondern gegen zwei weitere Mitbewerber. Die Unterstützung der Wählergruppe Groß Pankow–Luggendorf hat er sicher, und doch wäre er auch ohne diese politische Rückendeckung angetreten. „Vor allem das Fehlen einer Alternative hat mich zu meinem Entschluss gebracht“, sagt Marco Radloff.

Bürger fühlen sich benachteiligt

Zwar werde immer wieder beklagt, dass sich die Bürger nicht für Politik interessieren, doch das lässt der Groß Pankower nicht gelten. „Wenn man immer wieder mit den Leute spricht, Entscheidungen und deren Bedeutung erklärt, sind sie bereit, sich einzubringen“, sagt er. Als Beweis führt er die von ihm mit initiierte Demonstration für den Erhalt der Ampel an der B 189 ins Feld. „Über hundert Bürger kamen, um ihren Unmut zu artikulieren. Das ist schon mal eine Hausnummer“, sagt Marco Radloff. Bessere Kommunikation zwischen Gemeinde und Bürger ist sein wesentliches Anliegen. „Darin bestätigen mich die vielen Bürger, mit denen ich im Wahlkampf gesprochen habe“, sagt Marco Radloff. Bei einigen Entscheidungen der jüngsten Vergangenheit wäre seiner Ansicht nach zwingend mehr Bürgerbeteiligung nötig gewesen. „Nehmen wir die kommunale Mitverwaltung, die von der Stadt Pritz­walk für Groß Pankow geleistet wird. Viele Bürger, vor allen aus den Ortsteilen, die früher zum Kreis Perleberg gehörten, haben eine ganz andere Meinung dazu“, sagt Marco Radloff. Die Teilung der Gemeinde entlang der B 189 ist noch immer deutlich spürbar. „Vor allem die Bürger der einstigen Westprignitzer Ortsteile haben den Eindruck, dass mehr Mittel in den Altkreis-Pritzwalk-Teil fließen.“ Es dürfe keine Spaltung der Gemeinde geben, aber eine breite Diskussion darüber, wer was bekommt. Ihm ist bewusst, dass die Mittel begrenzt sind. „Umso wichtiger ist es da für zu sorgen, dass sie gerecht verteilt werden“, sagt Marco Radloff. Für Beteiligung und Dialog stehe er, wenn Sonntag gewählt wird.

Persönliches: Marco Radloff ist 1974 in Perleberg geboren, hat auf dem Bau gearbeitet und sich zum Finanzfachangestellten fortgebildet. Er ist im Amt Meyenburg für Steuern zuständig. Marco Radloff ist verheiratet und hat drei Kinder.

Von Andreas König

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