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Prignitz Eröffnungstrubel in Kleinow
Lokales Prignitz Eröffnungstrubel in Kleinow
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02:17 07.08.2015
Ein ganz schöner Trubel herrschte in Kleinow. Endlich ist die Ortsdurchfahrt schick. Quelle: Michael Beeskow
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Kleinow

Erinnerungen an die Tour de Prignitz wurden am Dienstag in Kleinow (Gemeinde Plattenburg) wach – ein Trubel wie zur Begrüßung des Radlerfeldes im Juni herrschte auf der neuen Ortsdurchfahrt. Nachdem der Verkehr bereits seit einigen Monaten wieder ungehindert durch den Ort rollen kann, erfolgte nun auch die offizielle Straßenfreigabe. Landrat Torsten Uhe lobte die Durchführung des Vorhabens: „Hier wurde ein Stück Geschichte geschrieben.“ Wie schon beim Parkplatzbau in Glöwen habe es sich um ein gemeinsames Bauvorhaben von Landkreis und Gemeinde gehandelt. Beide Seiten hatten dazu eine Verwaltungsvereinbarung geschlossen. Der Landkreis finanzierte den Straßenbau und den Regenwasserkanal für die Kreisstraße, die Gemeinde übernahm die Kosten für den Gehweg, für die Beleuchtung, die Vorflut und einen Kostenanteil für den Regenwasserkanal. Der Landkreis brachte 1,2 Millionen Euro auf, die Gemeinde 390 000 Euro. 50 Prozent der Baukosten waren förderfähig. Die Bauzeit für den etwas über einen Kilometer langen Bauabschnitt hatte etwa ein Jahr betragen. Angesichts der neuen Asphaltstraße meinte Torsten Uhe: „Das war ein gelungenes Unterfangen.“ Dieser Ansicht schloss sich Bürgermeisterin Anja Kramer an. Zunächst wand sie sich jedoch an die Einwohner:„Ich danke den Kleinowern, dass sie so mitgezogen haben.“ Dafür könnten sie sich jetzt über ein fantastisches Dorfbild freuen. Wenn nun auch noch alle Bäume – 131 Ebereschen wurden gepflanzt – anwachsen, dann sei wohl kein Wunsch mehr offen. Angesichts einer makellosen neuen Asphaltfahrbahn sagte Anja Kramer: „Ich hoffe, dass sich alle auch an Tempo 50 halten und hier keine Rennstrecke draus machen.“

Unter den Gästen war auch Hans Lange, der seinem Amtsnachfolger Torsten Uhe aber nicht bei der Straßenfreigabe über die Schulter sehen wollte. „Ich bin doch in Kleinow geboren und hier aufgewachsen“, begründete er seine Neugierde. Er habe in den 1950er Jahren noch den Bau der alten Pflasterstraße miterlebt. Mit Pferdewagen seien die Steine vom Bahnhof geholt worden. Dass sie so lange gehalten habe, zeige, damals sei gute Arbeit geleistet worden. Nur ausrutschen durfte man nicht auf den glatten Schlackesteinen, erinnerte sich Hans Lange.

Mit einem kleinen Programm feierten auch die Kita-Kinder die Straßeneröffnung, was mit zwei großen Tüten mit Süßigkeiten belohnt wurde.

Von Michael Beeskow

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