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Erste Volleyballstunde in neuer Sporthalle

Pritzwalk Erste Volleyballstunde in neuer Sporthalle

Die neue Sporthalle in der ehemaligen Tuchfabrik wurde jetzt mit einer Volleyball-Lektion in Betrieb genommen. Die ersten jungen Sportler waren aus einer Berufsschulklasse der Teamsportorientierten Berufsschule der Bildungsgesellschaft Pritzwalk. Sie werden künftig immer dienstags unterrichtet.

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Dehnungsübungen auf dem neuen Hallenboden.

Quelle: Beate Vogel

Pritzwalk. „Jetzt wollen wir uns erst einmal kennenlernen – die Guten und die Bösen“, sagt Lothar Nagel, Koordinator für die Verbundausbildung bei der Gemeinnützigen Bildungsgesellschaft Pritz­walk (GBG). „Die Bösen müssen extra Übungen machen“, witzelt der Sportlehrer. Er unterrichtete am Dienstag die erste reguläre Sportstunde in der neuen Turnhalle in der ehemaligen Tuchfabrik.

Die jungen Leute sind aus einer Berufsschulklasse der Teamsportorientierten Berufsschule (TPBS) der GBG. Die zwölf Auszubildenden im ersten Lehrjahr, die den Beruf des Maschinen- und Anlagenführers erlernen, kommen aus Wittstock, Heiligengrabe und der Pritzwalker Region. „Sie lernen bei Kronotex, Glatfelter oder Meyenburger Möbel“, so Ausbilder Nagel.

Maschinenhaus in zweieinhalb Jahren umgebaut

Er wird die Berufsschulklasse künftig immer dienstags nachmittags in der Mehrzweckhalle im Sport unterrichten. Aktuell steht Volleyball auf dem Stundenplan. Am Dienstag machten sich Jungs erst einmal ein bisschen warm und absolvieren Stabilisierungsübungen – das schult den Gleichgewichtssinn und die Körperspannung. Nach der Doppelstunde, die bis 15 Uhr geht, wird gedehnt.

Der Sportraum wurde in zweieinhalbjähriger Bauzeit im ehemaligen Maschinenhaus der Tuchfabrik errichtet. Bevor die neue, moderne Halle jetzt genutzt werden konnte, hatten die Auszubildenden Sportunterricht in der Quandthalle, erinnerte Sportlehrer Nagel. Der neue Raum bietet nun neben einem hellblauen, weichen Spezialboden versenkbare Halterungen für die Netzinstallation etwa fürs Volleyball- oder Badmintonspielen. Umkleidekabinen und ein Materialraum sind unauffällig hinter den schallgedämmten Holzwänden verborgen. Bei Veranstaltungen kann der Hallenboden mit Teppichmatten ausgelegt werden.

Nutzung auch außerhalb des Sportunterrichts

Die Azubis der GBG konnten bereits beim Gesundheitstag, den die GBG zusammen mit der DAK im Oktober für alle angeboten hatte, ihre Geschicklichkeit in der neuen Sporthalle testen. Jetzt begann die reguläre Nutzung des Raumes im Flügel der ehemaligen Tuchfabrik.

Genutzt werde der Sportraum derzeit zudem von einer Yoga-Gruppe. „Auch die Rochow-Schule hat Interesse“, so Nagel. Einzelheiten dazu gibt es aber noch nicht. Außerdem würden Sportprojekte mit Arbeitslosen in dem Raum angeboten. Über die Stadt werde die Halle zudem vermarktet, so könnten sie auch weitere Sportgruppen oder Vereine nutzen.

Von Beate Vogel

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