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Prignitz Erster Kreiskirchentag nach der Fusion
Lokales Prignitz Erster Kreiskirchentag nach der Fusion
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00:17 22.09.2016
Auf dem Markt der Möglichkeiten rund um die Kirche stellten sich diakonische Träger und Arbeitsbereiche des Kirchenkreises vor. Quelle: Jens Wegner
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Wittenberge

Am vergangenen Sonnabend gab es in Wittenberge den ersten Kreiskirchentag des neugebildeten Evangelischen Kirchenkreises Prignitz nach der Fusion der Kirchenkreise Kyritz-Wusterhausen und Prignitz. Rund 500 Teilnehmer, davon etwa 100 ehrenamtliche Helfer, kamen. Eröffnet wurde der Tag mit einem großen Festgottesdienst mit Abendmahl. Pfarrerin Christina-Maria Bammel aus Berlin hielt die Predigt.

Auf dem Markt der Möglichkeiten rund um die Kirche stellten sich diakonische Träger und Arbeitsbereiche des Kirchenkreises vor. Es gab zahlreiche Angebote für Kinder und Jugendliche, wie eine Hüpfburg, Riesenholzbausteine mit denen Gebäude nachgebaut werden konnten oder Ytong-Arbeiten, bei denen Gasbetonsteine bearbeitet wurden. „Wir dachten erst daran, Füße zu gestalten, denn das Motte des Kirchentages lautet ja „Hier stehe ich”. Das ist aber zu schwer für Kinder”, sagte Ria Preul, die die jungen Künstler anleitete und Tipps zur Bearbeitung gab. Also wurden kreative Figuren gestaltet. So konnten sich die Teilnehmer etwas mit nach Hause nehmen. „Neugier. Was ist möglich?”, nannte Sandro Reichel als Gründe, sich daran auszuprobieren.

Karl-Heinz Manske präsentierte auf einer Tafel die Erfolgsgeschichte des Männerfrühstücks. Am 27. Oktober 2005 trafen sich die Männer der erste Stunde in Lanz. Am 25. März 2006 startete das erste Männerfrühstück in der Prignitz mit 48 Teilnehmern. Nach einem deftigen Frühstück sprechen Referenten über Themen, die auch aber nicht nur Männer betreffen. Das nächste Männerfrühstück, es ist bereits das 23., findet am 15. Oktober im Gasthof „Zum braunen Hirsch” in Bentwisch statt. Jens Moschmann referiert über das brandaktuelle Thema „Christentum und Islam”.

Jeder konnte nach Martin Luthers Idee eigene Thesen anschlagen

Die Werkstätten der Stephanus-Stiftung in Kyritz präsentierten sich mit Eigenproduktionen. Kartoffelmollen in verschiedenen Größen, die auch als Geschenkebox genutzt werden können und „Ruppibags” – Taschen aus alten Lkw-Planen – wurden gezeigt, teils mit besonderen Motiven bedruckt. Die Werkstätten der Stephanus-Stiftung sind Dienstleister für Unternehmen. In 20 Arbeitsbereichen arbeiten Menschen mit körperlichen und psychischen Behinderungen. Wenn möglich wird versucht, die Menschen für den allgemeinen Arbeitsmarkt fit zu machen. An einem anderen Stand der Stephanus-Stiftung wurden die Bereiche Wohnen und Pflege präsentiert. „In Marienfließ haben wir 51 Plätze im Pflegebereich und im Seniorenzentrum Christophorus in Pritzwalk 94. Auch betreutes Wohnen bieten wir an”, erläuterte Bernd Bartel, Einrichtungsleiter des Seniorenzentrums Marienfließ.

Wer wollte, konnte den Kirchentag nutzen, um nach Martin Luthers Idee eigene Thesen an eine Tür anzuschlagen. Auf den Zetteln standen Wünsche wie „spannendere Gottesdienste” und „Heizungen in den Kirchen”. „Ziel des Kreiskirchentags ist es, Leute zusammenzubringen, auch in Vorbereitung auf das Reformationsjahr 2017”, sagte die Pressesprecherin des Kirchenkreises Prignitz, Rilana Gericke. „Die Leute sollen sehen, was es in anderen Kirchengemeinden gibt. Ihr Zugehörigkeitsgefühl wollen wir stärken.” Nach der Aufführung des Kindermusicals „Die Heilung des Gelähmten” mit über 20 Kindern, bildete der Abschlusssegen das Ende des Kirchentages.

Von Jens Wegner

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