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Evangelische Schule für Pritzwalk

Bildung in der Prignitz Evangelische Schule für Pritzwalk

Eine evangelische Grundschule könnte schon bald in Pritzwalk ihre Türen öffnen. Im Bildungsausschuss wurde kürzlich über dieses Thema mit Blick auf alle Vor- und Nachteile beraten. Der Kirchenkreis sucht derzeit nach einem möglichen Betreiber, die Stadt müsste aber grünes Licht geben.

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Quelle: dpa

Pritzwalk. Kann die Stadt Pritz­walk eine weitere Grundschule vertragen? Diese Frage warf der Vorsitzende des Ausschusses Bildung, Kultur und Freizeit der Stadtverordnetenversammlung, Volker Hoffeins (Freie Wähler Pro Prignitz) in der jüngsten Sitzung des Gremiums im Gymnasium Pritzwalk auf. Anlass war die Vorstellung der Pläne zur Schaffung einer evangelischen Schule, die der Kirchenkreis Prignitz hegt.

Jörn Walther vom evangelischen Eltern-Kind-Zentrum (Ekidz) Pritzwalk erklärte den Ausschussmitgliedern die Idee und die Herangehensweise. Gegenwärtig sei der Kirchenkreis noch auf der Suche nach einem Träger, der die Schule betreiben könnte. Bedenken hegte vor allem Volker Hoffeins. „Es gibt in Pritzwalk zwei Grundschulen. Eine dritte Schule könnte dafür sorgen, dass die Konkurrenz um die Schüler noch stärker wird“, sagte er.

Elternbeiträge für freie Schule

Auch der Lehrermangel sei ein nicht zu unterschätzendes Thema, wenn es um die Entscheidung gehe, eine weitere Schule zu etablieren. Jörn Walther entgegnete, dass eine evangelische Schule den gesamten Kirchenkreis Prignitz zum Einzugsgebiet hätte. Der erstreckt sich von Havelberg bis Lenzen, von Wittenberge bis Wusterhausen. Als freie Schule würde eine evangelische Einrichtung nicht der Bindung an den Tarifvertrag im öffentlichen Dienst unterliegen. Zudem würde eine solche freie Schule nicht umhinkommen, Elternbeiträge zu erheben.

Jörg Zeiger (CDU) und Frank Schmidt (SPD) erklärten, dass eine solche Einrichtung für Pritzwalk einen erheblichen Standortvorteil darstelle. Bürgermeister Ronald Thiel, der an der Sitzung teilnahm, verwies auf die günstige Lage Pritzwalks im Kirchenkreis Prignitz.

Stadt ist sehr gut zu erreichen

„Die Stadt befindet sich im Zentrum des Kirchenkreises und ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch über das Straßennetz sehr gut angebunden“, sagte er. Im Übrigen könne es keine Option darstellen, auf ein solches Angebot zu verzichten in der Hoffnung, dass damit die bestehenden Schulen stabilisiert würden.

Wenn wir das nicht machen, machen es andere, lautete die Meinung mehrerer Ausschussmitglieder. Mit konkreten Beschlüsse zum Thema konnte sich der Ausschuss noch nicht befassen. Das Thema soll jedoch auch in der Stadtverordnetenversammlung beraten werden. Für die Verwaltung sicherte der Bürgermeister zu, das Vorhaben unterstützen zu wollen.

Von Andreas König

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