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Fachtagung zum Lotte-Lehmann-Jubiläum

Perleberg Fachtagung zum Lotte-Lehmann-Jubiläum

Zur „Förderung und Ausbildung junger Opernsänger im 21. Jahrhundert“ soll es im kommenden Jahr zur zehnten Lotte Lehmann Akademie eine Fachtagung geben. Je nach Fördermittelbescheid sind zwei Varianten zur Durchführung der Veranstaltung möglich. Die Kurzfristigkeit sorgte für Diskussionen bei der Stadtverordnetenversammlung.

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Nachmittagskonzert der diesjährigen Lotte Lehmann Akademie im Kreiskrankenhaus in Perleberg.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Perleberg. Anlässlich zweier Jubiläen – zehnten Lotte Lehmann Akademie und 20. Jahrestag der Gründung der Lotte Lehmann Woche in Perleberg – im kommenden Jahr, soll eine Fachtagung zum Thema „Förderung und Ausbildung junger Opernsänger im 21. Jahrhundert“ veranstaltet werden. Ziel dieser Tagung sei es, das Netzwerk der Lotte Lehmann Akademie im Opernbetrieb und im Hochschulwesen entscheidend zu stärken und zu erweitern. Diskutiert wurde das Thema in der Perleberger Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag.

Die Veranstaltung soll wichtige konzeptionelle, argumentative und öffentlichkeitswirksame Bausteine für die weitere Förderakquise und den Ausbau der Lotte Lehmann Akademie liefern. Die Reichweite der Tagung wird durch innovative Multimedia- und Onlinekanäle gesteigert, so dass Thema, Diskussion und auch die Stadt Perleberg selbst zeitlich und räumlich weit über die tatsächliche Dauer und den Veranstaltungsort international Aufmerksamkeit auf sich ziehen, so der Plan der Stadt Perleberg.

Kulturstiftung des Bundes soll 50 000 Euro beisteuern

Zu dieser Thematik lag den Stadtverordneten eine Beschlussvorlage vor. Zur Durchführung der Tagung fallen Kosten für Honorare, An- und Abreise, Übernachtungen, Marketing sowie für die multimediale Aufbereitung in Höhe von 62 500 Euro an. Bis zum 31. Januar 2018 wird ein Förderantrag in Höhe von 50 000 Euro an die Kulturstiftung des Bundes gestellt. Die Bundeskulturstiftung fördert Projekte ab einer Fördersumme von mindestens 50 000 Euro unter Berücksichtigung eines Eigenanteils von mindestens 20 Prozent. Organisation und Durchführung der Veranstaltung sind von einer positiven Fördermittelentscheidung abhängig. 12 500 Euro dienen, im Falle eines positiven Förderbescheides der Bundes- und Kulturstiftung, zur Deckung des für den Antrag erforderlichen Eigenanteils. Im Falle einer Absage der Kulturstiftung des Bundes wird das durch die Stadtverordnetenversammlung bereitgestellte Geld in Höhe von 12 500 Euro für eine deutlich reduzierten Form der Tagung verwendet.

„Ich hätte mir gewünscht, über dieses Thema in den Fachausschüssen diskutieren zu können, das war aber nicht der Fall. Es gebe noch viele Nachfragen“, kritisiert Jan Domres (Die Linke). Für eine vorherige Besprechung und Diskussion sei nicht genügend Zeit gewesen. „Egal für welche Variante die Entscheidung fällt, wir bleiben im Rahmen des Haushalts“, versichert Bürgermeisterin Annett Jura. Einen Antrag der Linken auf Beratungen in den folgenden Ausschüssen wurde abgelehnt und der Beschlussvorlage zugestimmt.

Von Marcus J. Pfeiffer

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