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Fahrbahn verbreitert, Allee erhalten

Kreisstraße bei Neu Rohlsdorf freigegeben Fahrbahn verbreitert, Allee erhalten

Von drei auf 5,50 Meter Breite wurde die Kreisstraße K 7017 zwischen Neu Rohlsdorf und dem Bahnhof Rohlsdorf. Die Zweite Beigeordnete Sabine Kramer gab am Dienstag die frisch asphaltierte Piste für den Verkehr frei.

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In Neu Rohlsdorf wurde ein Schnitt gemacht – die alten Bäume blieben und trotzdem ist eine neue Straße gebaut worden.

Quelle: Bernd Atzenroth

Neu Rohlsdorf. Fast auf die doppelte Breite gebracht wurde auf einem guten Kilometer Länge die Kreisstraße K 7017. Seit Beginn der Sommerferien war die Verbindung von der B 189 bei Kreuzburg bis zum Rohlsdorfer Bahnhof (Gemeinde Groß Pankow) wegen Bauarbeiten gesperrt. Am Dienstag nun wurde für den fertigen ersten Bauabschnitt von Neu Rohlsdorf bis zum Bahnhof Rohlsdorf das Band durchschnitten und die Straße offiziell freigegeben. Dafür waren die Zweite Beigeordnete des Landrats, Sabine Kramer, sowie Vertreter von Kommune, Kreis, Kreisstraßenmeisterei, Baufirma und Planungsbüro nach Neu Rohlsdorf gekommen.

Vom 7. Juli bis zum 8. Oktober musste die Straße wegen der Bauarbeiten voll gesperrt werden. Auf einer Länge von rund einem Kilometer wurde sie neben der alten Fahrbahn sogar komplett neu gebaut. 5,50 Meter breit und asphaltiert ist das Asphaltband hier jetzt. Und: Auf diese Weise konnte der alte Alleenbestand erhalten werden, der bisherige Weg zwischen den Bäumen wurde zurückgebaut. Die Lücken in den Alleebaumreihen ist jetzt sogar aufgefüllt – 39 Eichen und zehn Linden sind gepflanzt worden. Berücksichtigt wurden beim Bau auch die Brutzeiten des Ortolan. Auf etwa 300 Metern verläuft die Straße nach wie vor zwischen vorhandenen Alleebäumen und ist hier nur 3,50 Meter breit.

Dass der Neubau möglich wurde, ist unter anderem der Agrargenossenschaft Retzin zu verdanken, deren stellvertretender Vorsitzender Reinhard Benn beim Durchtrennen des Bandes dabei war. Denn die Agrargenossenschaft war bereit, ein paar Flächen abzugeben. Dafür dankte ihr Sabine Kramer.

Die alte Straße musste dringend saniert werden. Sie war ursprünglich ein Feldsteinpflasterweg und mit einer fünf bis acht Zentimeter dicken bituminösen Befestigung überzogen. Die sehr schmale Fahrbahnbreite von nur etwa drei Metern – und das zwischen Alleebäumen – sorgte bei landwirtschaftlichem Begegnungsverkehr durchaus für gefährliche Situationen. So wies der an der alten Straße noch unbefestigte Seitenstreifen auch schon starke Schäden auf. Zudem funktionierte die Straßenentwässerung nicht.

Auf dem jetzt gebauten, 1555 Meter langen Abschnitt ist dieser Mangel behoben worden, die asphaltierte Straße ist zudem für den Verkehr ziemlich komfortabel. Im kommenden Jahr soll nach Angaben von Michael Becker, Werkleiter Kreisstraßenmeisterei, der fehlende Abschnitt von Neu Rohlsdorf bis zur B 189 in Angriff genommen werden.

Von Bernd Atzenroth

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