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Prignitz Fassade am Eckhaus ist bald Geschichte
Lokales Prignitz Fassade am Eckhaus ist bald Geschichte
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13:04 26.02.2018
Die alte Fassade am Wohnhaus in der Marktstraße 49 wird 2018 saniert. Quelle: Beate Vogel
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Meyenburg

Noch einmal 512 000 Euro sollen in das kommunale Wohnhaus in der Meyenburger Marktstraße 49/Ecke Mittelstraße fließen. Es ist die größte Investition der Stadt in diesem Haushaltsjahr. Die weiteren Projekte sind zwar eher kleinteilig, aber es sind recht viele. Bauamtsleiterin Uta Nebert hatte die Vorschläge für den Haushaltsplanentwurf mit den Mitgliedern des Bauausschusses diskutiert.

„Im Wohnhaus in der Marktstraße wollen wir vier Wohnungen sanieren“, sagte sie. Eine davon soll behindertengerecht ausgebaut werden. „Auch bei den anderen sehen wir ja zu, dass sie barrierefrei sind, etwa mit breiten Türen und flachen Duscheinstiegen.“ So seien sie für Senioren interessant. Die hofseitige Fassade mit neuen Balkons hatte die Stadt bereits 2017 komplett machen lassen, erinnerte die Bauamtsleiterin. „Jetzt soll die straßenseitige Fassade für das gesamte Gebäude folgen.“

Freifläche soll ähnlich wie der Wilhelmsplatz werden

Gegenüber tut sich indessen etwas auf der Freifläche: Für die Gestaltung der Marktstraße 50 sind 91 300 Euro eingeplant. Ein großer Teil davon kann über das Konto für das städtebauliche Sanierungsgebiet aufgebracht werden. „Die Gestaltung soll an die des Wilhelmsplatzes angelehnt werden, mit gelbem Klinkerpflaster, Grünfläche, Bänken und einer kleinen Mauer zur Mittelstraße hin“, beschrieb Nebert.

Die Kita „Eichhörnchen“ soll eine neue Zaunanlage mit Tor bekommen. „Die alte ist noch aus DDR-Zeiten“, sagt Nebert. Über das so genannte Kinderbetreuungsfinanzierungsgesetz hat die Stadt dafür einen Zuschuss beantragt. Bei Gesamtkosten von 13 700 Euro blieben bei einer Zusage für die Stadt noch 3400 Euro Eigenanteil.

Sanierung der Dorfstraße Buddenhagen wird vorbereitet

Zwar steht eine Sanierung der Dorfstraße im Gemeindeteil Buddenhagen für 2019 im Investitionsplan, doch sind im Etatentwurf für 2018 dafür 20 000 Euro für die Planungskosten vorgesehen. Der Bauausschuss hat laut Nebert dem Vorhaben zugestimmt. Die Arbeiten selbst sind mit 600 000 Euro veranschlagt. Sie setzen sich aus dem Eigenanteil der Stadt, den Anliegerbeiträgen und einer möglichen Förderung über das Leader-Programm zusammen. „Mit der Planung wollen wir uns für den Ordnungstermin im Herbst bei der Lokalen Aktionsgruppe LAG um ein positives Votum bewerben.“

Neben den Investitionen in neue Projekte finden sich im Haushalt auch Reparaturen und Instandhaltungen. „Da haben wir etwa 7500 Euro für Maler- und Putzarbeiten im Clubhaus der Vereine“, erklärt Nebert. Auch im Schloss sind kleinere Reparaturen fällig – im Flur und an der Feldsteinkante am Turm. Über den Haushalt berät noch der Ordnungsausschuss der Stadt.

Von Beate Vogel

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