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Prignitz Feuer, Fakir und Reiterkampf in Plattenburg
Lokales Prignitz Feuer, Fakir und Reiterkampf in Plattenburg
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18:42 21.06.2015
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Plattenburg

Regen, Sonne, Regen, Sonne: So in etwa kann man die atmosphärische Kulisse des diesjährigen Plattenburgspektakels umschreiben. Selbst auf der Bühne wurde hier und dort das „Aprilwetter“ bemerkt: „Aber wir haben den Regen nur bestellt, damit es für die Besucher nicht so staubig ist.“, meinte Harkon, der Barbar, bevor er einen kräftigen Schluck aus seiner Zauberflasche nahm und kurz darauf gleich mehrere gewaltige Feuerwolken ausstieß – zur Belustigung der Kinder und Erwachsenen, die seine martialischen Darbietungen gespannt verfolgten. Auf gleich zwei Bühnen gab’s Programm auf der Plattenburg. Eine Zuschauerin staunte: „Ganz schön viel ist das, ich weiß gar nicht, was ich zuerst anschauen soll.“

Mit dem Dudelsack nach Plattenburg: Beim alljährlichen Mittelalterspektakel gab es gleich auf zwei Bühnen ein buntes Programm. Orient trifft Okzident, so das prägende Thema in diesem Jahr. So gab es zwischen Mittelaltermusik, Gaukeleien und Ritterkämpfen auch orientalische Träumereien.

Die Wahl konnte tatsächlich schwer fallen: Auf der Bühne im Burginnenhof tanzten die Frauen von Devi Dance mit Glaskugeln und Fächern orientalische Träumereien. Gleichzeitig belustigten auf der Bühne vor der gotischen Scheune nicht nur Harkon, sondern auch Flugträumer die Gäste mit Gaukeleien, die deftigen Humor nicht vermissen ließen.

La Marotte, Wolgemut oder die Rabenbrüder heizten mit Mittelaltermusik der Gesellschaft auch im Abendprogramm ordentlich ein: Der Dudelsack war das wohl beliebteste Instrument an diesem Wochenende.

Kinder spielten mit riesigen Seifenblasen. Quelle: Claudia Bihler

Orient trifft Okzident war in diesem Jahr das prägende Thema des Plattenburgspektakels. Wer von all dem Trubel rund um die Handwerkerstände etwas Entspannung suchen wollte, konnte es sich im Shisha-Zelt bequem machen. Und die Ritter von Stargard hatten sich in diesem Jahr mit arabischen Reitertruppen bei den Kämpfen auseinander zu setzen. Im Zeltlager des Wildniscamps konnten Bogen geschnitzt werden: Zudem hatten dessen Mitglieder eine Seilbrücke übern Burggraben errichtet: Ob darüber auch Eroberer in die Burg eingedrungen sind, blieb ungeklärt. „Viel Platz haben wir in diesem Jahr für die Familien und Kinder eingeräumt“, sagte Uwe Neumann vom Tourismusverband Prignitz. Riesenseifenblasen, Kamele, Alpakas und ein kleiner Streichelzoo begeisterten die Jüngsten. Gut bestückt waren die mittelalterliche Shopping-Meile und der Handwerkermarkt mit Töpfereien, Lederwaren, Schmiede- und Holzkunst und vielen Leckereien.

Von Claudia Bihler

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