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Feuer in Schönhagen brannte lange weiter

Erleuchteter Nachhimmel Feuer in Schönhagen brannte lange weiter

Weithin sichtbar war die Feuersäule über Schönhagen noch am Dienstagabend. Dabei waren bereits gut zwölf Stunden vergangen, seit der Brand in einer Lagerhalle der PBK Rinderzucht ausgebrochen war. Die Feuerwehr ließ das Feuer ausbrennen – es fand in der zerstörten Halle noch viel Nahrung.

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Hell erleuchtet vom Feuer war Schönhagen in der Nacht.

Quelle: Bernd Atzenroth

Schönhagen. Man hätte meinen können, das Feuer sei erneut ausgebrochen, dabei war es noch gar nicht vollständig erloschen: Wer am Dienstagabend im Dunkeln rund um Schönhagen (Stadt Pritzwalk) unterwegs war, konnte die gewaltige Flammensäule über dem Gelände der PBK Rinderzucht von überall her gut sehen. Dort war es am Dienstagmorgen zu einem Brand in einer Strohlagerhalle gekommen (die MAZ berichtete). Die Einsatzkräfte konnten nicht viel mehr machen, als die umliegenden Gebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu bewahren.

Der eigentliche Einsatz hatte über fünf Stunden gedauert. Danach war die Angelegenheit aber nicht beendet. Wie von Stadtbrandmeister Volker Lehmann bereits angekündigt, ließ man das Großfeuer abgesichert ausbrennen. Weil dabei aber zunächst das Dach und dann auch die Seitenwände eingestürzt waren, kam überhaupt erst das ganze Ausmaß des Feuers zum Vorschein, das mehr als nur vor sich hinglimmte und schließlich den Nachthimmel erleuchtete.

Auslöser war ein neuer Traktor

Bis Mitternacht hatte die Feuerwehr die Brandwache übernommen, dann wurde sie über Nacht von den Beschäftigten der PBK abgelöst. Auch am Mittwochmorgen stand noch Rauch über der Anlage, allerdings mittlerweile deutlich weniger. Von der 18 mal 45 Meter großen Halle samt ihrem Inhalt – Stroh, Düngemittel und technische Geräte – ist nicht mehr übrig als ein riesiger Haufen Schutt.

Der Schaden geht in die Hunderttausende. Einen großen Anteil daran hat der Fendt-Traktor, der, jetzt auch bestätigt durch die kriminaltechnischen Untersuchungen, Auslöser des Brandes war – das Fahrzeug war erst ein halbes Jahr alt und hat einen sechsstelligen Wert. Nach Angaben der Polizeidirektion Nord war der Traktor von einem PBK-Mitarbeiter in die Halle gefahren worden – drei Minuten später stand er in Flammen. Der Fendt wie auch die Strohmühle in der Halle und weitere Gegenstände brannten vollständig aus.

Von Bernd Atzenroth

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