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Prignitz Feuerlöschrohre werden ab Jahresmitte produziert
Lokales Prignitz Feuerlöschrohre werden ab Jahresmitte produziert
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02:15 17.02.2017
Besuch bei der Firma MV Pipe Technologies. Quelle: privat
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Wittenberge

Der Feuerlöschsystem-Hersteller MV Pipe Technologies bereitet sich auf den Produktionsstart in Wittenberge vor. Diesen Eindruck gewannen Bürgermeister Oliver Hermann und der Geschäftsführer des Technologie- und Gewerbezentrums Prignitz (TGZ), Christian Fenske, bei einem Unternehmensbesuch.

Die Geschäftsführung des Unternehmens führte die Besucher durch die neue Produktionsanlage im Industrie- und Gewerbegebiet Nord. „Ich bin tief beeindruckt von dieser hochmodernen Technik“, sagte das Stadtoberhaupt. „Darüber hinaus erfüllt es mich mit Freude und Stolz, dass wir ein solch innovatives Unternehmen bei uns in Wittenberge begrüßen können“, lobte Oliver Hermann. Im Gewerbegebiet Nord ist seit 2015 auf einer Fläche von mehr als 25 000 Quadratmetern eine Produktionshalle für die Herstellung von speziell beschichteten Rohren für Industrielöschanlagen. Genauer gesagt, handelt es sich um polymerbeschichtete Stahlrohre für industrielle Brandschutzanlagen, die völlig korrosionsbeständig sind. MV Pipe Technologies ist eine hundertprozentige Tochter des Feuerlöschsystem-Spezialisten Minimax-Viking mit Sitz im schleswig-holsteinischen Bad Oldesloe. In die Wittenberger Niederlassung investiert das Unternehmen rund 40 Millionen Euro. 60 Arbeitsplätze sollen innerhalb der ersten Ausbaustufe entstehen. Gegenwärtig befindet sich das Unternehmen in Testbetrieb. „Bei Volllast des Werks wird die Zahl der Beschäftigten möglicherweise steigen“, sagte Ralph Wagner von der Unternehmenskommunikation des Mutterkonzerns. „Abhängig vom Fortschritt des Testbetriebs planen wir, die Produktion im Laufe dieses Jahres aufzunehmen“, ergänzte er.

TGZ-Geschäftsführer Christian Fenske erläuterte den Unternehmensvertretern die gemeinsame Wirtschaftsförderung von Wittenberge und Perleberg. Bei dieser Gelegenheit verwiesen die Unternehmensvertreter auf die Notwendigkeit des Baus der A 14, der ein Kriterium für die Ansiedlung war.

Von Andreas König

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