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Prignitz Feuerwehren sind einsatzbereit
Lokales Prignitz Feuerwehren sind einsatzbereit
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02:18 07.11.2015
Bunt, aber zulässig: Pritzwalker Feuerwehruniformen. Quelle: Foto:
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Pritzwalk

Natürlich gibt es Nachwuchssorgen und Besetzungsprobleme auch bei den Feuerwehren der Stadt Pritzwalk. Doch alles in allem stehen die Freiwilligen Retter und Brandschützer ausgesprochen gut da. Das wurde in der Diskussion im städtischen Ausschuss für Recht und Ordnung, Umweltsicherung und Naturschutz deutlich. Georg Abel (SPD), der dem Gremium als sachkundiger Einwohner angehört, wollte zunächst, dass die Verwaltung eine Untersuchung der aktuellen und zukünftigen Struktur der Pritz­walker Feuerwehren erarbeitet und vorlegt. Damit sollte analysiert werden, welche Altersstruktur die freiwilligen Feuerwehren aufweisen. „Gegenwärtig sind zwischen zehn und 15 Kameraden bei Einsätzen“, sagte er. „Wenn der demografische Wandel fortschreitet, müssen Anreize für junge Leute geschaffen werden, der Feuerwehr beizutreten.“ Das Anliegen wurde als wichtig eingestuft, doch eine Analyse als zu zeitaufwendig verworfen.

Stadtbrandmeister Volker Lehmann rief in Erinnerung, dass es 1994, nach der Bildung des Landkreises Prignitz noch 172 freiwillige Feuerwehren gab. „Im Jahr 2015 sind es noch 139“, sagte er. In Pritzwalk seien die Einsätze allerdings gut abgesichert. Das schaffe man unter anderem damit, dass allein 17 Mitarbeiter der Stadtverwaltung Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr sind. In manchen Orten hätten sich Feuerwehrleute aus aufgelösten Wehren denen der Nachbardörfer angeschlossen, etwa Könkendorf, die nach Sadenbeck gegangen seien. Zudem habe man viel in die Jugendarbeit investiert. Etwa zehn Einsätze im Monat leisten die Feuerwehrleute in Pritzwalk. „Bisher mussten wir noch keine Wehr bei der Leitstelle abmelden“, ergänzte der stellvertretende Stadtbrandmeister Peter Gronau. Die Posten in den Wehren seien so besetzt, das die Mindest-Sollstärke von sechs Kameraden um das Doppelte übertroffen werde.

Dennoch, da gaben die erfahrenen Feuerwehrleute dem Antragsteller Recht, müsste immer wieder in Technik und Ausrüstung investiert werden.

Das derzeit älteste Fahrzeug im Bestand der Pritzwalker Feuerwehren ist ein W 50 aus Seefeld, der das Baujahr 1974 aufweist. „Wo Personal fehlt, müssen wir natürlich mit Technik ausgleichen“, erklärte Volker Lehmann. Alles in allem seien die Feuerwehren der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile aber ein starker Verbund, der im Kreis seinesgleichen suche. „Die kleinen Wehren brauchen die große Feuerwehr und umgekehrt“, brachte es Volker Lehman auf den Punkt. Bei der Ausrüstung gebe es zwar verschiedene Uniformen, aber alle seien zugelassen.

Von Andreas König

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