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Prignitz Fische haben unter Hitze gelitten
Lokales Prignitz Fische haben unter Hitze gelitten
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14:03 26.09.2018
Die Elbe bei Lenzen. Quelle: Kerstin Beck
Lenzen

Im Projekt „Lebendige Auen für die Elbe“ im Rahmen des Bundesprogrammes Biologische Vielfalt führt das BUND-Auenzentrum auf Burg Lenzen derzeit zusammen mit Wissenschaftlern vom Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) Befischungen an der Elbe durch.

„Wir wollen wissen, wie sich die unterschiedliche Anbindung von Auengewässern an die Elbe auf die Fische auswirkt“, erklärt Meike Kleinwächter, Leiterin des Projektes, das vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert wird.

Mai-Befischung: 7000 Fische aus 26 Arten

Bereits im Mai dieses Jahres befischte das IGB verschiedene Auengewässer rund um die Hohe Garbe (Sachsen Anhalt) und im Gebiet der Deichrückverlegung nahe Lenzen für das Projekt. Insgesamt dokumentierte das IGB-Team damals fast 7000 Fische aus 26 Arten, darunter zahlreiche Jungtiere.

Am häufigsten vertreten waren Moderlieschen (1784), Bleie (1224) und Steinbeißer (866). Die größten Einzelexemplare waren ein Schuppenkarpfen mit 84 Zentimetern, ein Hecht mit 83 Zentimetern und ein Aal mit 78,5 Zentimetern Länge. Zudem wurde bei der Befischung im Frühjahr der Jungfischbestand erfasst.

Einige Gewässer trocken gefallen

Anknüpfend daran befischte das IGB am 24. September erneut und untersucht daraufhin, wie sich die Jungfische entwickelt haben, welche jahreszeitlichen Schwankungen es bei der Fischartenzusammensetzung gibt und welche Rolle die Anbindung oder Nichtanbindung der Auengewässer an die Elbe spielt. „Die anhaltende Trockenheit im Sommer hat den Fischen besonders zugesetzt“, so Steffen Bader vom IGB. „Einige Gewässer im Vorland sind trocken gefallen, so dass dort allerhöchstens Schlammpeitzger und Karausche überleben können, die durch individuelle Anpassungsstrategien selbst geringste Sauerstoffkonzentrationen im Wasser überstehen.“

Die vergangenen durchgeführten Untersuchungen zeigen bereits, dass Gewässer, die regelmäßig von der Elbe durchströmt werden, auch eine hohe Fischdichte aufweisen. Wie wichtig eine solche Vernetzung zwischen Fluss und Aue ist, erläutert Meike Kleinwächter: „Der Wechsel der Wasserstände schafft verschiedene Lebensräume, die wertvolle Laich- und Aufwuchsgebiete für viele Fischarten sind.“ Das BUND-Auenzentrum fördert daher die Schaffung neuer und die Anbindung bestehender Auengewässer.

Von MAZ-Online

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