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Flieg, Weihnachtsbaum, flieg...

Weihnachtsbaum-Weitwurf-WM Flieg, Weihnachtsbaum, flieg...

Kurz vor dem Ende der Weihnachtsbaum-Weitwurf-Weltmeisterschaft kommt der entscheidende Wurf: Mit 11,70 Meter hat Frank Pubanz wieder den Sieg geholt – wie im Vorjahr. Mit einer großen Wildwurst und einem schönen Weihnachtsbaum als Preis ging er nach Hause. Kinder machten auch mit.

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Hoch hinaus und schön weit: Frank Pubanz beim alles entscheidenden Wurf.

Quelle: Kerstin Beck

Gadow. Der Weihnachtsmarkt im kleinen Gadow bei Lanz war zweierlei zugleich, erst einmal weihnachtlich inspirierend und vor allem auch sportlich. Hier findet alljährlich eine Weltmeisterschaft im Weihnachtsbaumweitwurf statt.

Die anfangs etwas lau beginnende „Weltmeisterschaft“ wurde zu einem erbitterten Wettkampf. Gleich zu Beginn hatte Jan Härtling aus Perleberg, der letztjährige „3. Platz“ mit vager Hoffnung die 1,60 hohe Kiefer schon mal 9,30 Meter weit geworfen. Überboten wurde dieser im Endspurt durch den Perleberger Sebastian Rose mit 10.90 Metern. Doch dann trat Frank Pubanz aus Pröttlin auf und bekam allein schon deswegen Beifall. Denn jeder Insider weiß: Besser als er ist keiner. Aber ob das auch in diesem Jahr so ist? „Ich schaffe es nicht“ hatte Carsten Sander, Chef der Oberförsterei, dazu schmunzelnd zugegeben, der aber in diesem Jahr auch eine gute Figur machte: als kinderbeschenkender Weihnachtsmann mit einem voluminösen Sack auf der Schulter.

Auch Kinder versuchten sich bei der Weitwurfmeisterschaft, natürlich mit einem entsprechend kleinen Bäumchen

Auch Kinder versuchten sich bei der Weitwurfmeisterschaft, natürlich mit einem entsprechend kleinen Bäumchen.

Quelle: Kerstin Beck

Dann, kurz vor WM-Ende, kommt der entscheidende beste Wurf: 11,70 Meter. Natürlich von Frank Pubanz, der damit seinen vorjährigen Rekord wieder erreicht hat - und mit einer großen Wildwurst und einem schönen Weihnachtsbaum als Präsente nach Hause gehen durfte.

Das Gros der Besucher kam, wie es ein Ehepaar aus Wittenberge formulierte „der schönen Atmosphäre wegen, die uns jedes Jahr hier wieder herzieht“. Es gab Stände mit Wildprodukten, Honig, geräuchertem Fisch, Brot aus dem Buschbackofen und deftigen Grünkohleintopf. Die Jagdhornbläser boten ein durch Oberförster a. D. Holger Galonska humorvoll moderiertes Potpourri aus „Signalen“ wie „Aufbruch zum Weihnachtsmarkt“ oder „Fuchs, der Fuchs hat die Weihnachtsgans geholt“ und weihnachtlichen Weisen wie „Alle Jahre wieder“ adventliche Stimmung herbeibliesen. Statt „Leise rieselt der Schnee“ gab es dann noch das Signal „Schneeflocken“ - „in der Hoffnung, dass das oben gehört wird und die Kinder ihre Freude daran haben!“

Carsten Sander, Chef der Oberförsterei, machte in diesem Jahr auch eine gute Figur als Weihnachtsmann mit einem voluminösen Sack auf der Schulter

Carsten Sander, Chef der Oberförsterei, machte in diesem Jahr auch eine gute Figur als Weihnachtsmann mit einem voluminösen Sack auf der Schulter.

Quelle: Kerstin Beck

Hier ganz irdisch, konnten nicht nur die jüngsten Besucher ihre Freude in der Köhlerhütte haben - bei gefühlten 30 Grad Celsius und bei Blaubeer-Glühwein, Waldgeistertee, Schmalzstullen und Stollen.

„Ich komme mit meiner Tochter seit ihrem dritten Lebensjahr hierher“, erzählte hier ein 44jähriger Gast aus Reetz. Mit der inzwischen 17jährigen ging es dann „und so ist es für uns beide Tradition“ in die Waldschule, um etwas Weihnachtliches zu basteln.

In der gut geheizten und bis auf den letzten Platz besuchte Domäne von Frank Hagedorn, konnte Groß und Klein „machen, was er will“. „Angesagt in diesem Jahr sind Vogelhaus-Gestecke mit Zapfen aus Fichte, Kiefer, Erle und Lärche“ hieß es dazu.

Bei gefühlten 30 Grad Celsius und bei Blaubeer-Glühwein, Waldgeistertee, Schmalzstullen und Stollen hatten die Besucher in der Köhlerhütte es

Bei gefühlten 30 Grad Celsius und bei Blaubeer-Glühwein, Waldgeistertee, Schmalzstullen und Stollen hatten die Besucher in der Köhlerhütte es gemütlich.

Quelle: Kerstin Beck

Der sportliche Weihnachtsmarkt ist inzwischen vorbei, doch in Gadow können in der Lindenstraße 2 bei der Firma Galonska noch täglich bis zum 24. Dezember Weihnachtsbäume erworben werden – und nach Wunsch auch ganz sportlich zum Selberschlagen.

Von Kerstin Beck

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