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Prignitz Florierender Ein-Frau-Betrieb
Lokales Prignitz Florierender Ein-Frau-Betrieb
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00:17 27.10.2016
Eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten kann Daniela Sünder in ihrem Beratungsraum vorstellen. Quelle: Michael Beeskow
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Triglitz

Der Herbst ist so eine Jahreszeit, in der die Wohnung wieder stärkere Aufmerksamkeit gewinnt. Man möchte es sich in den eigenen vier Wänden gemütlich wie möglich machen. „Ich habe das ganze Jahr über zu tun. Aber Herbst und Frühjahr sind doch Stoßzeiten“, sagt Daniela Sünder. In Triglitz führt die Raumgestalterin ihre „Ein-Frau-Firma“. Der Name „ DS – Dekoration, Stoffe und mehr“, sagt noch nicht so viel, aber es ist erstaunlich, welche Vielfalt Daniela Sünder bietet; sie bedient das ganze Spektrum der Wohnraumgestaltung. In ihrem Beratungsraum findet der Kunde eine beinahe endlose Zahl an Gardinenstoffen und Plissees, an Farbmustern für Tapeten und Fußböden.

Das Stoff und Tapetenrepertoire hält so einige überraschende Dine bereit. Quelle: Michael Beeskow

Leicht hat sich Daniela Sünder den Schritt in die Selbstständigkeit nicht gemacht. „Ich hatte doch Bedenken, ob das auch funktioniert“, berichtet sie. Erst nach einem Gespräch mit einer Dekorateurin, die den Schritt in die Selbstständigkeit schon gewagt hatte, entschloss sie sich im Oktober 2009 zur Firmengründung. „Das habe ich aber nur machen können, weil meine Familie hinter mir steht.“ Von dem Wohnhaus in Triglitz aus baute sie sich über die Jahre einen Kundenstamm auf ohne große Werbung. „Ich habe bis heute keinen Internetauftritt. Die Kunden finden über Mund-zu-Mund-Propaganda zu mir“, berichtet die Triglitzerin. Sie ist überall in der Prignitz unterwegs in Dörfern wie auch in den Städten . Sogar in Hamburg hat sie schon Aufträge ausgeführt. Ihr Erfolgsrezept lautet. „Ich mache lieber kleine Schritte.“

„Man lebt nur einmal“

Die zahlreichen Kunden, die sie in nunmehr acht Jahren betreut hat, kommen aus allen Altersgruppen. Da sind 20-Jährige, die sich ihre erste Wohnung einrichten und ein paar Tipps brauchen, wie sie die Wände gestalten sollen und welche Gardinen oder Vorhänge dazu passen. Oder da sind 80-Jährige, die noch mal einen Tapetenwechsel für ihre Wohnungen wünschen. „Zum letzten Mal“, wie Daniela Sünder mitunter hört. Doch das will sie nicht gelten lassen. „Man lebt nur einmal. Und da sollte man es sich so schön wie möglich machen“, hält sie entgegen.

Die Maßkonfektion entsteht an der eigenen Nähmaschine. Quelle: Michael Beeskow

„Wir wollen tapezieren, aber wir wissen nicht, welche Farben wir wählen sollen.“ Oft stehen Kunden vor diesem Problem. Auch Daniela Sünder hat nicht gleich eine Lösung zur Hand. „Erst im Gespräch merke ich, welche Wünsche ein Kunde hat,“ erklärt sie. Die Möglichkeiten der Fenster- und Gardinengestaltung sind nahezu unbegrenzt. „Flächenvorhänge sind sehr in Mode“, erklärt Daniela Sünder. In ganz verschiedenen Varianten sind sie möglich. Ohne Muster, mit grafischen und geradlinigen Mustern oder auch mit ganz ausgefallenen Stickereien. Die Farben, die sie ihren Kunden vorstellt, reichen von Sand bis zu Braun- oder Cremetönen. Gerne wird aber Grau gewählt. „Das ist eine klare Farbe, die sich gut mit kräftigen Farben wie Grün oder Dunkelrot kombinieren lässt“, sagt die Raumgestalterin. Die Blaurichtung bezeichnet sie als den aktuellen Trend.

Schon etwas besonderes sind Flächenvorhänge aus einem Alu-Material, in das ein bestimmtes Muster eingelasert wird. Doch viele Kunden bevorzugen trotz aller Modetrends dann doch lieber die klassische Gardine, Seitenschals oder auch Rollo-Plissees. Was Daniela Sünder liefert, ist selbst an ihrer Nähmaschine in Triglitz angefertigte Maßkonfektion. Und auch das bietet sie. „Die Gardinen bringe ich selbst an.“

Schon etwas Besonderes ist dieser Flächenvorhang mit ausgelasertem Stoffmuster. Quelle: Michael Beeskow

Von Michael Beeskow

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