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Fördergeld fürs Gemeindehaus wird übergeben

Brügge Fördergeld fürs Gemeindehaus wird übergeben

Der Fördermittelbescheid über 421 000 Euro für die grundlegende Sanierung und den Umbau des Gemeindehauses in Brügge soll am Donnerstag feierlich übergeben werden. Dazu besucht Agrarstaatssekretärin Carolin Schilde den kleinen Ortsteil der Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf. Inklusive Eigenmittel soll das Projekt 561 500 Euro kosten.

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Das Gemeindehaus in Brügge kann jetzt saniert werden.

Quelle: Beate Vogel

Brügge. Fast sechs Jahrzehnte lang ruhte die Kirchenarbeit in Brügge. Und so gab es auch keinen Pfarrer, der in dem einstigen Pfarrhaus, das zum historischen Ensemble rund um die Persiuskirche gehört, lebte und arbeitete. Das Gebäude, in dem die Dorfschule, der Konsum, Wohnungen und später auch ein Jugendraum untergebracht waren, ist mittlerweile in einem schlechten baulichen Zustand. Umso mehr dürfte es die Brügger und die Bürger der Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf freuen, dass der Sanierung und dem Umbau des Backsteinhauses nun nichts mehr im Wege steht. Am Donnerstag will Agrarstaatssekretärin Carolin Schilde ganz offiziell in Brügge den Fördermittelbescheid über 421 000 Euro übergeben.

Einige Anläufe zum Erfolg

„Wir hatten bereits im vergangenen Jahr Fördermittel aus dem Leader-Programm beantragt“, sagte Meyenburgs Amtsdirektor Matthais Habermann. Zwei Mal wurde das Projekt bei der zuständigen Lokalen Arbeitsgruppe LAG Storchenland vorgestellt, die eine Vorauswahl für die Fördermittelvergabe in der Leader-Region Prignitz trifft. „Beim ersten Mal hatten wir ein recht großes Paket – mit Haupt- und Nebengebäude – eingereicht“, erinnerte sich der Amtsdirektor. Der Gemeinde sei geraten worden, den Umfang doch ein wenig zurückzufahren. Zu Recht, wie Habermann meint.

Dann sei nur das Hauptgebäude eingereicht worden, das es im Auswahlverfahren im Frühjahr dieses Jahres mit elf weiteren Projekten auf die Prioritätenliste schaffte. Für die „Sanierung, Modernisierung, und Instandsetzung des Baudenkmals Pfarr- und Schulhaus Brügge“ konnte die Kommune Fördermittel beantragen. „Im September haben wir den Fördermittelbescheid bekommen“, berichtete Amtsdirektor Habermann.

Baustart ist noch völlig offen

Über das Leader-Programm, das aus EU-Mitteln des Agrarfonds Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanziert wird, sollen nun die 421 000 Euro nach Brügge fließen. Mit den Eigenmitteln soll der Um- und Ausbau 561 500 Euro kosten. „Der Eigenanteil der Gemeinde ist doppelt geprüft“, versicherte der Amtsdirektor. Denn bevor die Kommune den Fördermittelantrag eingereicht hatte, haben die Amtskämmerei und das Rechnungsprüfungsamt ihre Stellungnahmen dazu abgegeben.

Wann nun mit den Bauarbeiten am Backsteingebäude begonnen werden kann, ist noch völlig offen. Zunächst einmal muss die Ausschreibung erfolgen. Genutzt wird das Gemeindehaus, das wegen der baulichen Mängel zur Hälfte leer steht, für Versammlungen, aber auch für Seniorentreffs oder Veranstaltungen der örtlichen Vereine.

Von Beate Vogel

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