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Fördermittelbescheide übergeben

Brügge Fördermittelbescheide übergeben

Zwei kleine Dörfer im Amt Meyenburg können nun Dorfgemeinschaftshäuser ertüchtigen beziehungsweise neu bauen. Agrarstaatssekretärin Carolin Schilde überreichte gestern in Brügge zwei Bescheide über Fördermittel aus dem Leader-Programm. Gut 421 000 Euro gehen nach Brügge, 94 000 Euro nach Grabow.

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Über die Fördermittel, die Carolin Schilde übergab, freuen sich Matthias Habermann, Steffen Sadowski und Volker Sips (v.l.).

Quelle: Beate Vogel

Brügge. Gleich zwei Fördermittelbescheide übergab am gestrigen Donnerstag die brandenburgische Agrarstaatssekretärin Carolin Schilde in der Prignitz. So gehen für den Um- und Ausbau des einstigen Pfarr- und Schulhauses zu einem Dorfgemeinschaftszentrum auf den Cent genau 421 130,88 Euro nach Brügge. Das sind 75 Prozent der förderfähigen Kosten an dem insgesamt knapp 715 000 Euro teuren Projekt. Weitere 94 000 Euro gehen in den Kümmmernitztaler Ortsteil Grabow, in dem für insgesamt 150 000 Euro ein Dorfgemeinschaftshaus als Anbau am Feuerwehrgerätehaus errichtet werden soll.

Antragsverfahren ging relativ schnell

Für den denkmalgerechten Um- und Ausbau des Backsteingebäudes in Brügge steht nun der Zeitraum zwischen Januar 2017 und Dezember 2019 an, informierte Carolin Schilde. Obwohl die Antragsverfahren für Fördermittel aus dem Leader-Programm mit der aktuellen Förderperiode ungleich komplizierter geworden sind, verlief das Verfahren für das Projekt Gemeindehaus vergleichsweise schnell: „Wir hatten im September 2015 unser Projekt eingereicht“erinnerte der stellvertretende Bürgermeister von Halenbeck-Rohlsdorf, Volker Sips. Seit dem Frühjahr dieses Jahres steht das Projekt auf der Prioritätenliste der Leader-Region Prignitz, die die Lokale Aktionsgruppe Storchenland im Projektauswahlverfahren zusammengestellt hat. Im April konnte die Kommune dann den Fördermittelantrag stellen, der im September bewilligt wurde.

Besonders ist das Stallgebäude am Gemeindehaus in Brügge

Besonders ist das Stallgebäude am Gemeindehaus in Brügge.

Quelle: Beate Vogel

Geplant ist laut Volker Sips unter anderem, dass die runden Fensterstürze wieder hergestellt werden, die zu DDR-Zeiten heruntergezogen und begradigt worden waren. Der Haupteingang zum Gemeindehaus soll künftig auf die östliche Seite des Gebäudes verlegt werden. Die alte Kassettentür dort und die Treppe darunter sind inzwischen wild-romantisch von Efeu überwuchert. Der jetzige Eingangsbereich an der Giebelseite soll behindertengerecht ausgebaut werden. Eine Besonderheit sei übrigens, dass an dem Wohnhaus ein Stall errichtet wurde. „Hier wohnte Pfarrer und Lehrer in einer Person, er konnte aber von seinem Gehalt nicht leben und musste Tiere dazuhalten“, so der Vizebürgermeister. Andere Quellen gehen davon aus, dass im Gebäude nie ein Pfarrer gelebt hat, da die Brügger Kirche eine Tochterkirche von Rohlsdorf war. „Wir sehen das alte Gebäude aber immer in Einheit mit der Persiuskirche“, so Sips.

Auch Perleberg und Uenze bekamen Geld

Agrarminister Jörg Vogelsänger überbrachte fast zeitgleich in Uenze (Gemeinde Plattenburg) einen Fördermittelbescheid für den Wegebau zwischen dem Perleberger Ortsteil Düpow und dem Plattenburger Gemeindeteil Uenze. Die 637 Meter lange, kommunenübergreifende Strecke soll für 168 500 Euro ausgebaut werden. Gefördert werden 126 300 Euro.

Von Beate Vogel

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