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Prignitz Fotoausstellung zu Prignitzer Landschaften
Lokales Prignitz Fotoausstellung zu Prignitzer Landschaften
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00:17 12.11.2016
Sebastian Ballenthin mit Bildern in Zempels Schmiede in Gumtow. Quelle: Sandra Bels
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Meyenburg

Die Prignitzer Landschaft hat es dem Fotografen Sebastian Ballenthin angetan. Seine Bilder fangen die Schönheit der Bäume und Wiesen ein, setzen die Motive in wunderbarem Licht in Szene, geben seine Liebe zur Natur wieder. Am kommenden Montag, 14. November, eröffnet Sebastian Ballenthin in der Bibliothek im Schloss in Meyenburg seine Ausstellung „(Prignitzer) Landschaften“. Vernissage und Lesung beginnen um 19 Uhr und sind Teil der Reihe „Lesekreis für Erwachsene“.

Sebastian Ballenthin schafft es, die auf den ersten Blick karge und unwirtliche Landschaft der Prignitz in liebevollen Details abzubilden. Er legt den Fokus auf das Besondere: So hat er in einem vom Landkreis geförderten Projekt seinen fotografischen Blick auf Steine gerichtet. Gern nimmt er aber auch Stadtlandschaften auf, für die er Kurzreisen unternimmt. Der Künstler fotografiert Schwarzweiß, aber auch in Farbe.

Oft nur ein kurzer Moment

„Ich muss in der richtigen Stimmung und voller Neugier sein, wenn ich auf Fototour gehe. Wenn ein Motiv allegorisch ist, springe ich an. Oft ist es nur ein kurzer Moment, der stimmt. Nicht alles muss dann vordergründig zu sehen sein“, erklärte er im März dieses Jahres bei einer Ausstellungseröffnung in Zempels Schmiede in Gumtow seine Technik. Porträts von Menschen sind demnach nicht so sein Ding – sie sind nur zu sehen, wenn sie sich in eine Landschaft einfügen.

Geboren wurde Sebastian Ballenthin 1963 in Magdeburg. Schon als Kind begann er, sich für Fotografie zu interessieren. Als Dekorateur bei der HO arbeitete er in der DDR besonders für die Intershops und das Haus der Mode in den Berliner Rathauspassagen. Als Architekturfotograf sollte Ballenthin zu DDR-Zeiten im Auftrag des Berliner Wohnungsbaukombinats „Schönheit und Funktionalität“ von Plattenbauten darstellen. Damals hat er oft zweimal auf den Auslöser gedrückt. Denn nebenbei dokumentierte er, nur für sich, den Verfall alter Gebäude in Berlin, so zum Beispiel über vier Jahre das langsame Verschwinden eines ganzen Wohnviertels in Grünau. Diese Bilder waren dann nach der Wende in einer Ausstellung in Berlin zu sehen.

Schon viele Ausstellungen bestritten

Sein Studium absolvierte Ballenthin zwischen 1991 und 1993 an der Staatlichen Fachschule für Optik und Fototechnik in Berlin. Nach einem halben Leben in Berlin zog es ihn 1998 in die Prignitz. Der Fotograf lebt dort im „Alten Pfarrhaus“ in Krampfer (Gemeinde Plattenburg). Ballenthin ist inzwischen ausgebildeter Fototechniker, Handwerksmeister in Fotografie, Mediendesigner und hat eine Zusatzausbildung in Grafik und Buchkunst. Sein Berufsleben bestreitet er nach einem vierjährigen Online-Studium im Bereich soziale Arbeit beim Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) am Standort Perleberg.

Nebenbei arbeit er als freier Fotograf und gestaltet Ausstellungen. Seine Bilder zeigte der Künstler in der Prignitz etwa im Rahmen des Prignitz-Sommers. Er arbeitete unter anderem bereits für die Tageszeitung TAZ in Berlin, „Das Magazin“, die MAZ, das Lügenmuseum in Gantikow. In den vergangenen zehn Jahren beteiligte er sich auch an Ausstellungen der ART-Brandenburg, der Kunstmesse und der Galerie am Bollwerk in Neuruppin.

Hinweis: Die Vernissage mit Lesung von Sebastian Ballenthin in der Meyenburger Bibliothek, Schloss 1, beginnt am Montag, 14. November, um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Von Beate Vogel

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