Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 13 ° Regen

Navigation:
Französische Chansons im Schloss

Meyenburg Französische Chansons im Schloss

Zum elfjährigen Bestehen des Modemuseums in Meyenburg hat der Trägerverein die Chansonsängerin Cécile Rose eingeladen. Sie gastiert mit dem „Trio Scho“ und Pariser Schnauze am 13. Mai im Festsaal. Nach einem technischen Defekt ist das Modemuseum nun auch wieder telefonisch erreichbar.

Voriger Artikel
Reichsbürger vernetzen sich immer mehr
Nächster Artikel
Kommunen fordern bessere Unterstützung

Cécile Rose und das „Trio Schon“ gastieren mit französischen Chansons im Meyenburger Schloss.

Quelle: Agentur

Meyenburg. Zu einem französischen Abend lädt der Trägerverein Modemuseum Schloss Meyenburg für Samstag, 13. Mai, in den Festsaal des Schlosses ein. „Bals perdus“ – vergessene Ballhäuser – heißt das Programm, das um 19 Uhr beginnt. Mit der Veranstaltung soll auch an die Eröffnung des Modemuseums vor elf Jahren erinnert werden, kündigte Geschäftsführerin Susan Hoyer an. Eingeladen ist die Sängerin Cécile Rose, die eine Mischung aus Pariser Schnauze und französischer Poesie auf die Bühne bringt. Die Begleitung kommt vom „Trio Scho“, das mit slawischen Klängen das Publikum verzaubert.

Die vielen unvergesslichen Abende, die seit der Gründung des Modemuseums 2006 organisiert wurden, werden aktuell in einer Plakatausstellung des Museums gewürdigt. Auch „Geliebte, gelebte Schuhe“ – Fotografien von Gunda Oelmann, und historische Puppen von Josefine Edle von Krepl sind noch zu sehen.

Die Vornamen der Großmütter

Die französische Sängerin Cécile Rose alias Sylvie Krause-Grégoire lebt seit 2001 in Berlin. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Staatlichen Schule „Jacques Lecoq“ und beim „Zirkus Annie Fratellini“und machte ihren Abschluss in der Theaterwerkstatt Jean Brassat. Für den Chanson hat sie als Künstlernamen die Vornamen ihrer Großmütter, Cécile und Rose, gewählt. 2012 gab Cécile Rose ihr Debüt als Sängerin im Kulturhaus „Wabe“ in Berlin. Anlass war das 20-jährige Bestehen des „Trio Scho“. Seitdem treten Sängerin und Band regelmäßig auf Kleinkunstbühnen in Berlin und Potsdam auf. Im November 2014 eröffneten sie das „Festival de la Chanson Française“ im Berliner „Corbo“ und präsentierten erstmals ihr Programm „Bals perdus“.

Das „Trio Scho“ entstand 1992 in der ukrainischen Stadt Poltawa. Seit 1994 sind die Musiker vorwiegend auf den Bühnen Berlins unterwegs und feiern mit ihrem Repertoire aus russischen Liedern, Swing, Tango und Bossa Nova immer größere Erfolge. Ihre Auftritte in Radio und Fernsehen sowie auf dem Karneval der Kulturen zeigen, wie vielseitig die Drei sind. 2000 und 2011 gewann das Trio – Gennadij Desatnik (Violine und Gitarre), Valery Khoryshman (Akkordeon) sowie Alexander Franz (Kontrabass) – den Musikwettbewerb des Berliner Senats. Zum Programm: Mit beißendem Spott und Melancholie singt Cécile Rose Liebeslieder von Ganoven, Prostituierten und Akkordeonisten, von Bourgeoisie und Gendarmerie. Vom Paris der 30er Jahre bis in die Nachkriegszeit lässt sie den Chanson von Francis Lemarque, Vincent Scotto, Gilbert Bécaud, Serge Gainsbourg und Edith Piaf wieder aufleben.

Technischer Defekt behoben

Wer jetzt schon versucht hat, telefonisch Karten zu bestellen, hatte leider Pech: Das Modemuseum war eine Woche lang von Telefon und Internet abgeschnitten. „Grund war ein technischer Defekt in der Telekom-Leitung“, so Susan Hoyer, die sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen möchte. Ab sofort ist das Modemuseum aber unter 033968/50 89 61 wieder zu erreichen.

Da die Plätze im Festsaal begrenzt sind, wird um Voranmeldung gebeten. Der Eintritt kostet 20 Euro. Getränke und ein kleiner Imbiss werden angeboten.

Von Beate Vogel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg