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Prignitz Frech-frivole Gassenhauer der Goldenen 20er
Lokales Prignitz Frech-frivole Gassenhauer der Goldenen 20er
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15:21 21.02.2018
Elisabeth Adler als „Fraulein Liesbeth“. Quelle: Privat
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Meyenburg

„Fräulein Liesbeth“ ist am Samstag, 24. Februar, mit ihrem Programm „Pearls“ zu Gast im Café des Modemuseums Schloss Meyenburg. Sie singt an diesem Abend ab 18 Uhr Gassenhauer, Filmmusik und Evergreens.

Die Blondine, die im wahren Leben Elisabeth Adler heißt, gibt sich in schwarzen Perlen und roter Federboa im Stil der 1920er Jahre als Verführerin oder freche Göre mit Berliner Schnauze. Große Vorbilder wie Marlene Dietrich, Claire Waldoff, Fritzi Massary und die Comedian Harmonists dienen ihr als Inspiration zur Interpretation von Liebe und Leben einer anderen Zeit. Begleitet wird „Liesbeth“ am E-Piano von Markus Settke.

Mal Femme Fatale, mal brave Elsa

In ihren Programmen schlüpft Elisabeth Adler in die verschiedensten Rollen und Kostüme: Mal Femme Fatale der Goldenen 20er, mal brave Elsa aus der Zeit der deutschen Romantik, die mancherlei Melodie von Robert Schumann singt, mal Betty in gepunktetem Cocktailkleid mit Pettycoat, die Jazz und Swing in neuem Klang darbietet – theatralisch und frisch wie die Jukebox in der Lieblingsbar. Als „Engel Liesa“ rezitiert sie Weihnachtsgedichte, als Mitglied des Trios Schellenklang singt sie, begleitet von Anastasia Suvorov am Piano und Marcus Gesche am E-Bass, Kompositionen zu deutschsprachigen Balladen, geschmückt mit russischen Elementen.

Bunter Mix aus verschiedenen Epochen

Die Veranstaltungen für das Kulturjahr 2018 im Modemuseum Schloss Meyenburg hat Josefine Edle von Krepl organisiert. Sie hat dabei eine bunte Mischung zusammengestellt, die musikalisch verschiedene Epochen streift.

Geöffnet ist das Modemuseum im Schloss Meyenburg dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr. Letzter Einlass ist immer um 16.15 Uhr.

Im Café des Modemuseums wird „Fräulein Liesbeth“ Stücke wie „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ hauchen und Gassenhauer wie „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh’n“ oder „Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn“ schmettern. Spätestens bei „Meine Oma fährt Motorrad“ oder „Veronika, der Lenz ist da“ dürften die Füße wippen. Passenderweise gehört auch „Wenn die Elisabeth nicht so schöne Beine hätt’“ zum Repertoire der jungen Künstlerin.

Zwei Ausstellungen laufen weiter

Im Januar hatte das Modemuseum erst zwei neue Ausstellungen eröffnet, die die Besucher noch bis März beziehungsweise Juni sehen können. In der Ausstellung „Vielfalt im Fadenquadrat“ zeigt Anne Katrein Maschke bis 7. März Modegrafiken und -malereien: meist Figurinen, gedruckt, gezeichnet oder gemalt. Noch bis Ende Juni wird die teils vergnügliche Ausstellung „Speisen auf Reisen und die Mitropa“ gezeigt: Geschirrteile, Services und Speisewagenausstattungen aus der Zeit von 1900 bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts – von der 1 bis zur 4. Klasse

Wer die Veranstaltung mit „Fräulein Liesbeth“ am 24. Februar um 18 Uhr im Café des Modemuseums besuchen möchte, kann Karten unter 033968/50 89 61 vorbestellen. Der Eintritt kostet 15 Euro pro Person.

Von Beate Vogel

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