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Führung durch den Gutspark

Groß Pankow Führung durch den Gutspark

Zu den mehr als 30 Privatgärten, Landschaftsparks und Kräuterhöfen in denen Gäste am vergangenen Sonntag zum Sehen und Staunen empfangen wurden, gehörte auch der Gutspark in Groß Pankow. Eigentümer Bernhard von Barsewisch persönlich führte die Schaulustigen über das Areal und sprach über die Besonderheiten des Gartenidylls.

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Bernhard von Barsewisch führt die Gäste von „Tag der offenen Gärten“ durch die große Parkanlage des Gutshof.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Groß Pankow. Zum achten Mal öffneten einige Prignitzer Gärten am Sonntag ihre Pforten. Anlass war der „Tag der offenen Gärten“, der seit 2009 von begeisterten Gärtnern und dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg initiiert wird. Jeweils an einem Sonntag im Frühjahr, Frühsommer und Herbst wird in mehr als 30 Privatgärten, Landschaftsparks und Kräuterhöfe zum Bestaunen, Genießen, zum Fachsimpeln oder zu Führungen eingeladen.

So führte Bernhard von Barsewisch die Gäste am Sonntagvormittag durch seinen Gutspark in Groß Pankow direkt an der Augenklinik gelegen. Er berichtete von der Geschichte sowie dem früheren Aussehen, vom Ursprung des Parks und seinen zahlreichen Erweiterungen und Umgestaltungen. „Der Park zeichnet sich durch seine Öffentlichkeit aus“, sagt Bernhard von Barsewisch. Er ist für jeden zugänglich, oft nutzen auch die Patienten der Augenklinik das Areal, um in die Natur einzutauchen, wie zu erfahren war. „Er ist einer der gepflegtesten Gutsparks in der Prignitz“. Für die Pflege muss jedes Jahr viel Geld in die Hand genommen werden. „Nichts gedeiht ohne Pflege“, führt Bernhard von Barsewisch fort. „Unkraut beseitigen, Bäume verschneiden, das nimmt viel Zeit in Anspruch.“

So gut wie möglich erhalten geblieben

Seit seiner Kindheit kennt er den Park, lebt mit einigen Unterbrechungen viele Jahre dort und kennt fast jeden Baum und Strauch. „Ich habe mich schon immer sehr für Zoologie und Botanik interessiert und darüber sehr viel gelesen.“ Zu fast allen Fragen der Gäste fand er Antworten, erzählte Geschichten zu den Bäumen und zeigte auf, was sich mit der Zeit verändert hat. Schon seine Vorfahren lebten auf dem Gutshof, so gehörte es dazu, den Familienfriedhof zu besuchen und einiges über die Geschichte der Adelsfamilie zu erfahren.

„Der Park ist so gut wie möglich erhalten geblieben“, betonte der Gastgeber. „Ich genieße die Rundgänge am Teich und die Veränderungen der Vielfalt je nach der Jahreszeit.“

Bereits zum dritten Mal öffnete der Gutspark in Groß Pankow zum „Tag der offenen Gärten“ seine Pforten. Das nächste Mal am Sonntag, 11. Juni, wenn wieder Gärtner, Einwohner, Touristen, große und kleine Entdecker und Gestalter eingeladen sind, in die Prignitzer Gärten zu kommen. Bernhard von Barsewisch führt dann ebenso wieder ab 11 Uhr durch den Gutspark. Ein bunter Augenschmaus, wohltuende und liebliche Düfte, Insektengebrumm, Vogelgezwitscher sowie Wissens- und Kenntniszuwachs sind garantiert.

Von Marcus J. Pfeiffer

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