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Prignitz Garagen in Meyenburg kommen weg
Lokales Prignitz Garagen in Meyenburg kommen weg
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00:18 14.03.2016
Die Garagen hinter dem Feuerwehrgerätehaus kommen weg. Quelle: Beate Vogel
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Meyenburg

Die vier Garagen hinter dem Feuerwehrgerätehaus in der Meyenburger Hagenstraße werden abgerissen. Das beschlossen am vergangenen Mittwoch die Stadtverordneten. Die Besitzer werden deshalb demnächst die Kündigung ihrer Pachtverträge bekommen. Die Abrisskosten für die Garagen wird die Stadt Meyenburg übernehmen.

Zum Hintergrund: Die Feuerwehrunfallkasse hatte bei Kontrollen 2005 und 2009 festgestellt, dass es im und am Feuerwehrgerätehaus erhebliche Unfallquellen gibt (die MAZ berichtete). Unter anderem waren die viel zu enge Umkleidesituation in der Garage und die fehlenden Parkflächen bemängelt worden. 2015 hatte die Kommune deshalb über das Finanzausgleichgesetz Fördermittel für einen kompletten Umbau des Gebäudes beantragt. Das Geld kam bekanntlich nicht. Eine kostengünstige Variante musste deshalb her.

Entschädigung wird nicht gewährt

Die könnte nun in Form eines Anbaus an der Rückseite des Gebäudes umgesetzt werden. Wenn außerdem hinter dem Gerätehaus Parkflächen für die Autos der Einsatzkräfte geschaffen werden, könnten zumindest Teile der Forderungen der Unfallkasse erfüllt werden. Dafür müssten aber die Garagen weg. In den Ausschüssen für Bau und Wirtschaft sowie Ordnung und Soziales hatten sich die Abgeordneten bereits für diese Variante ausgesprochen.

Die Garagen sind zwar privates Eigentum, stehen aber auf kommunalem Grund und Boden. Bei einer Kündigung steht laut Gesetz den Eigentümern keine Entschädigung zu. Die Abrisskosten müssten laut Gesetz je zur Hälfte von der Stadt und von den Eigentümern getragen werden. Bereits in den Ausschüssen hatten die Mitglieder allerdings dafür plädiert, dass die Kosten komplett von der Stadt getragen werden sollen – ein Zugeständnis.

Informiert worden sind die Eigentümer der Garagen bisher noch nicht, berichtete Amtsdirektor Matthias Habermann auf Nachfrage von Jeanette Göpp („Bürger für Meyenburg“). „Wir wussten ja nicht, wie die Entscheidung ausfällt, da wäre es ungünstig, die Leute vorher zu verunsichern.“

Von Beate Vogel

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