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Prignitz Gastgeber laden ins „Dorf ohne Oper“
Lokales Prignitz Gastgeber laden ins „Dorf ohne Oper“
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02:15 26.06.2017
Steffen Tast (r.) mit dem Ensemble auf Dorfrundgang. Dieses Element gibt es in abgewandelter Form auch in diesem Jahr – als Hörspaziergang. Quelle: Andreas König
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Klein Leppin

In diesem Jahr ist alles etwas anders: Keine Oper in Klein Leppin, kein Kartenvorverkauf und damit auch keine Gewissheit, wie viele Besucher am Sonnabend und Sonntag ins Dorf kommen. Denn zu sehen, zu hören, zu schmecken, zu riechen und zu staunen gibt es ja doch jede Menge, wenn es heißt „Dorf ohne Oper“.

Rückschau auf 14 Jahre Operngeschichte

Los geht es am Sonnabend um 18 Uhr, wenn der „Grillpalast“ im Festspielhaus eröffnet wird. Die Besucher können sich mit Gegrilltem und Salat stärken, und mit einem Bier oder Prosecco in beschwingte Laune versetzen lassen, bevor um 20 Uhr das Filmfestival im Festspielhaus beginnt. Gezeigt werden sowohl Stummfilmklassiker, die live von einem Jazztrio begleitet werden, als auch Klein Leppiner Videoschnipsel aus 14 Jahren „Operngeschichte“ im Dorf.

„Feuerwerk der Bilder“ entfällt

Das für den späteren Abend vorgesehene „Feuerwerk der Bilder“, bei dem der zum Festspielhaus umgebaute ehemalige Schweinestall mit den Bildprojektionen des Osterburger Künstlers Matthias Faul angestrahlt werden sollte, entfällt. „Das wird aber nächstes Jahr nachgeholt“, verspricht der künstlerische Leiter Steffen Tast. Mit einem Tanz in den Sommer klingt der Abend aus.

Brunch und Sonntagssüppchen

Am Sonntag geht es ab 10 Uhr weiter, wenn die Besucher ein Brunch mit Musik erwartet. Für die Begleitung sind das Salonorchester Perleberg und das Kinderorchester der Musikschule Prignitz zuständig. Um 13 Uhr erwartet ein „Sonntagssüppchen“ die Gäste. Sie können sich am Suppenbuffet aus der Dorfküche bedienen.

Auf musikalischen Pfaden durchs Dorf

Um 14 Uhr beginnt dann die titelgebende Veranstaltung „Dorf ohne Oper – ein poesievoller Nachmittag mit Musik“. Zunächst wandeln die Zuschauer auf dem Klein Leppiner Opernpfad, wobei sie „endlich verstehen, was die Drei Damen in der Zauberflöte singen, welcher Reim dem Textdichter Lortzing auf A, B, C, D eingefallen ist, oder mit welchen Worten die Sirenen den berühmten King Arthur verführen“, wie Steffen Tast ankündigt. Vorgelesen werden die – gesungen oft schwer zu verstehenden – Texte der Arien vor allem von den Kindern die sonst bei den Klein Leppiner Opernproduktionen mitgewirkt haben.

100 Meter lange Kaffeetafel

Nach diesem Dorfrundgang können die Gäste an einer Kaffeetafel der besonderen Art Platz nehmen. „Besucher und Mitwirkende haben Tischdecken gespendet, aus denen eine etwa 100 Meter lange Decke genäht wurde. Daraus entsteht eine großartige Kaffeetafel, an der alle gemeinsam selbst gebackenen Kuchen und Kaffee genießen werden“, verkündet Steffen Tast.

Erinnerungen werden wach

Erinnerungen an vergangene Opern werden wach bei „Dorf ohne Oper – Die Revue“. Es ist eine Musiktheater-Revue mit Solisten, dem Klein Leppiner Opernchor, Musikern und Prignitzer Kindern und Jugendlichen. Die Gäste erwartet ein „Nachmittag voll musikalischer Erinnerungen, geheimen Wünschen, poesievollen Chorklängen und solistischen Höchstleistungen“ versprechen die Organisatoren. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, die Organisatoren bitten die Besucher um eine Anerkennung beim Verlassen des Festspielgeländes. „Jeder Besucher kann das geben, was ihm das gerade Erlebte wert ist“, sagt Steffen Tast.

Von Andreas König

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