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Gebündelte Kräfte beim Gemeindefest Lindenberg

Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" gibt Impulse Gebündelte Kräfte beim Gemeindefest Lindenberg

Lindenbergt bündelt die Kräfte, nicht zuletzt, um den Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" für sich zu entscheiden. Beim Kinder- und Gemeindefest am vergangenen Wochenende hat sich erstmals gezeigt, welche Impulse der Wettbewerb für den Ort geben kann. Es gab ein buntes Treiben.

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Frank Oltersdorf (vorn) lud die Besucher zur Fahrt auf der Gartenbahn ein.

Quelle: Ruch

Lindenberg. Der Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" bringt die Einwohner in Lindenberg (Gemeinde Groß Pankow) weiter zusammen. Das Prignitzdorf vertritt in diesem Jahr den Landkreis. Die Jury bewertet dabei besonders das Engagement für die Jugend und für Ältere. Wenn die Juroren am Sonnabend einen Abstecher nach Lindenberg unternommen hätten ‒ der Ort hätte vermutlich wertvolle Punkte gesammelt.

Beim Kinder- und Gemeindefest rund um das Ensemble Kirche und Pfarrhaus konnten die kleinen und großen Gäste abwechslungsreiche Stunden erleben. Gut 20 Frauen und Männer von Ortsbeirat und Kirchengemeinde bereiteten dieses Fest vor. Dabei holten sie sich Mitstreiter von Feuerwehr, Jugendklub, Marion-Etten-Theater und Kleinbahnverein mit ins Boot. "Die Teilnahme am Landeswettbewerb gab nochmals einen Impuls und wir haben damit die Kräfte im Ort gebündelt", sagte Pfarrer Christian Gogoll. Auch Ortsvorsteher Rainer Knurbien freute sich: "Das ist alles für unsere Kinder." Dabei erlebte Lindenberg schon vor zwei Jahren ein gemeinsames Kinder- und Gemeindefest ‒ nun allerdings erstmals in diesem Umfang.

Sabine Schramm aus Brüsenhagen (Gemeinde Gumtow) reihte sich mit einem Stand beim Flohmarkt rund um die Kirche ein: "Das ist alles alter Kram, der schön ist." Frank Oltersdorf vom Karow-Lübzer Modelleisenbahnclub drehte trotz sengender Hitze mit der Gartenbahn seine Runden an der Kirche. Bei einer 40 Meter langen Strecke nahmen immer wieder Gäste Platz auf seiner original nachgebauten Industriebahn anno 1913. Und egal wie heiß es ist ‒ auf die Steinkohle zur Befeuerung darf Oltersdorf nicht verzichten. Auch die sechs bis zwölf Jahre alten Mädchen und Jungen der im letzten Jahr wieder aufgelebten Jugendfeuerwehr zeigten beim Löschangriff nass, was sie mit Feuereifer erlernt haben. Jugendwart Robert Schmidt übt alle zwei Wochen mittwochs mit dem Nachwuchs: "Wir wollen heute zeigen, dass wir da sind." Eva-Maria Witte spielte sich mit ihren Liedern auf dem Akkordeon in die Herzen der Besucher. "Es ist wichtig, immer etwas gemeinsam zu machen", sagte sie. Schulterschluss zeigten ebenso Claudia Neubarth und Hans Serner vom Marion-Etten-Theater. Im Pfarrhaus verfolgten viele Kinder das Stück "Herr von Ribbeck". Auch Kunsthandwerk, Fotoausstellung, Spiel- und Bastelangebote und eine Fahrt mit dem Pollo rundeten diesen Tag ab. Zum Ausklang gastierte dann die Plauer Mandolinengruppe in der Feldsteinkirche.

Von Christamaria Ruch

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