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Gegenwind aus der Region wächst

Anwohner gegen den Bau von Windkraftanlagen Gegenwind aus der Region wächst

381 Bürger der Region sprechen sich mit ihrer Unterschrift gegen den Bau von Windkraftanlagen in der Hohen Heide aus. Dabei positionierten sich Einwohner aus Pritzwalk, Heidelberg, Bölzke und weiteren Anrainerdörfern. Am Montag wurden die Unterschriften übergeben.

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Fariba Nilchian und Klaus Rollka am Rathaus.

Quelle: Christamaria Rauch

Pritzwalk. Montagfrüh übergaben Fariba Nilchian und Klaus Rollka von der Interessengemeinschaft Hohe Heide diese Listen im Pritzwalker Rathaus an Bürgermeister Wolfgang Brockmann. In den aktuellen Entwürfen des Regionalplans Prignitz-Oberhavel wird ein 576 Hektar großes Areal als Suchgebiet für den Bau von Windrädern ausgewiesen (die MAZ berichtete). Es befindet sich überwiegend im Wald der Hohen Heide und erstreckt sich beiderseits der Landkreisgrenze entlang der Bundesstraße 189. Die Dörfer Bölzke, Kemnitz, Alt Krüssow, Wilmersdorf und Heiligengrabe umgeben dieses Suchgebiet.

„Alle Pritzwalker Fraktionen haben sich in den Ausschüssen zu den Konfliktfeldern durch die Windräder geäußert“, sagte Wolfgang Brockmann im Gespräch mit Nilchian und Rollka. Wenn der neue Regionalplan Anfang 2014 vorliegt, werden die Stadtverordneten einen Beschluss dazu fassen. „Nur im Planverfahren können wir eingreifen“, sagt Brockmann. Ein Beschluss zum jetzigen Zeitpunkt „setzt kein Verfahren außer Kraft“. Nilchian entgegnete: „Ein Beschluss zum jetzigen Zeitpunkt setzt auch Zeichen.“

Einen anderen Weg beschreiten die Gemeinde Heiligengrabe und die Stadt Wittstock. Heiligengrabe gab letztes Jahr ein Gutachten zur Fauna und Flora in der Hohen Heide in Auftrag. „Auf der Grundlage dieses Gutachtens schließt die Gemeinde die Windkraftnutzung für die Hohe Heide aus“, sagt Bürgermeister Holger Kippenhahn. Bereits im Juni fasste die Gemeindevertretung diesen Beschluss. „Wir haben uns bewusst schon im Vorfeld eine Meinung gebildet, auch wenn dies keine Pflicht ist“, so Kippenhahn.

cmr

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