Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Geheimtipp „Priestersteg“
Lokales Prignitz Geheimtipp „Priestersteg“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 18.08.2016
Geheimtipp „Priestersteg“: Hier geht es über die Stepenitz. Quelle: Atzenroth
Helle

Es gibt sie schon seit mehr als einem Jahrzehnt, doch ein wenig blüht sie noch immer im Verborgenen: Dabei ist die Holzbrücke bei Helle (Gemeinde Groß Pankow) über die Stepenitz samt anliegendem 80 Meter langem Holzsteg über eine sumpfige Wiese eine Überquerung und einen Ausflug wert, alleine des malerischen Flusslaufs der Stepenitz an dieser Stelle wegen. Insbesondere ist sie für Wanderer gedacht, die von hier aus auf verschiedenen Wegen in Richtung Wolfshagen oder auch Lockstädt weiterkommen. Doch auch für Radfahrer ist sie eine Alternative – wenngleich auf der Brücke eher Schieben angesagt ist und es parallel einen guten Plattenweg durch den Wald in Richtung Wolfshagen gibt. Die Brücke, zu der viele Wanderwege führen, ist der einzige Stepenitz-Übergang zwischen Lockstädt und Helle. Doch dazu muss man sie erst einmal finden, weist doch vom Ortsausgang in Richtung Lockstädt kein Schild auf den kleinen Pfad durch den Wald hin, der an der Brücke endet. Hört man sich aber bei den Bewohnern um, so wird die Brücke schon genutzt – wenn auch manchmal leicht zweckentfremdet von jungen, motorisierten Zweiradfahrern, was aber sicher nicht im Sinne des Erfinders ist. Im Dezember 2005 wurde die jetzige Brücke feierlich eröffnet – an einer Stelle, an der es schon in den vergangenen 200 Jahren immer wieder einfache Übergänge über die Stepenitz gegeben haben soll. Gemeinhin wird die Brücke „Priestersteg“ genannt, weil hier der Pfarrer aus Tacken die Stepenitz überquerte, um in Helle Gottesdienste zu halten – bei Hochwasser musste ein Bauer ihn trocken über den Fluss bringen. Eine in den sechziger Jahren von der LPG errichtete Brücke an dieser Stelle fiel dem Hochwasser von 1993 zum Opfer.

Von Bernd Atzenroth

Hier ist nichts, was ihn ablenken könnte: Der aus Osnabrück stammende und in Berlin Schriftsteller Tobias Schwartz hat für 42 Tage in Mansfeld bei Putlitz die Ruhe, um intensiv an seinem neuen Roman „Emlichheimer“ zu arbeiten. Schwartz hat in diesem Jahr das Residenz-Stipendium beim Putlitzer-Preis zugesprochen bekommen.

15.08.2016

Nachdem ein Badeverbot für den Rudower See verhängt wurde, wollen die Lenzener Stadtverordneten das Land auffordern, endlich etwas zu unternehmen. Die schlechte Wasserqualität ist seit Jahren ein Problem.

16.08.2016

Zwei Mädchen im Alter von sieben und acht Jahren haben es am Sonntag mit der Angst zu tun bekommen. Ihre Eltern wollten nur kurz weg, doch dann dauerte es deutlich länger. Also zogen die kleinen Kinder los, um Mutter und Vater zu suchen – und landeten in einer Perlenberger Bar. Die Polizei half am Ende. Die Suche hat nun Folgen für die Eltern.

15.08.2016