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Prignitz Gemeindefest zu 15 Jahre Marienfließ
Lokales Prignitz Gemeindefest zu 15 Jahre Marienfließ
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16:06 05.07.2017
Blasmusik von „Blecheinander“ aus Groß Warnow – hier in Jännersdorf – gibt es am Samstag in Frehne. Quelle: Beate Vogel
Frehne

Dass die Bildung der heutigen Gemeinde Marienfließ (Amt Meyenburg) einst heftig diskutiert wurde, ist heute in den Gemeindevertretersitzungen kaum zu spüren: Bürgermeister Ralf Knacke und die Gemeindevertreter aus Stepenitz, Jännersdorf, Krempendorf und Frehne pflegen einen sachlichen, ja fast entspannten Umgang miteinander, auch wenn die Themen kontrovers sind. 15 Jahre ist es her, dass die bis dahin eigenständigen Gemeinden fusionierten, weil das Land es so wollte.

Dass sie als Ortsteile seitdem in der Gemeinde Marienfließ so gut zusammen arbeiten, soll am Wochenende mit einem großen Gemeindefest zum 15-jährigen Bestehen in Frehne gefeiert werden. Es ist das dritte Fest dieser Art, so Bürgermeister Ralf Knacke: „Das erste hatten wir in Stepenitz zum fünfjährigen Bestehen, das zweite in Krempendorf.“ Am Freitag, 7. Juli, und Samstag, 8. Juli, sollen die Bürger aus allen Ortsteilen auf ihre Kosten kommen. So locken am Freitag ab 17.30 Uhr ein kostenloses Schwein am Spieß und Freigetränke ans Frehner Gemeindehaus, kündigt der Bürgermeister an. Musik macht DJ „Ortsversteher“ aus Stepenitz, für die Kinder gibt’s ein Karussell.

Showprogramm mit eigenen Künstlern

Am Samstag wird das Fest ab 13.30 Uhr fortgesetzt. Zur Kaffeetafel spielt die Swingside Bigband „Blecheinander“ aus Groß Warnow. Den ganzen Nachmittag gibt es Unterhaltung: Bogenschießen, Bierglasschieben, Kegeln, Laserkino, Hüpfburg und Kinderschminken. Mit einer Rede eröffnet der Bürgermeister um 19.30 Uhr den Abend im Festzelt. Ab 20 Uhr zeigt die Truppe „Krempendorfer Comedy“ ihre Show. Danach ist Tanz mit DJ „Ortsversteher“.

Den Ort Marienfließ sucht man auf der Landkarte vergeblich: Doch ist der Name eng mit der Geschichte verknüpft. Drei Ortsteile – Krempendorf, Jännersdorf und Stepenitz – sind im Zuge der Gründung des Kloster Stiftes Marienfließ in Stepenitz vor fast 800 Jahren entstanden. Bereits zu Zeiten des alten Preußenkönigs gab es ein Amt Marienfließ. Die heutige Chaussee, die von Jännersdorf über Stepenitz und Krempendorf nach Meyenburg führt, entstand nach einem Kreistagsbeschluss von 1906. Sie kostete 325 000 Mark. Die Dörfer hatten Mühe, ihren Anteil aufzubringen. Erst ein Zuschuss aus dem Wegebaufonds des Kreises Ostprignitz machte das Projekt möglich. Im Frühjahr 1910 wurde mit dem Bau begonnen.

Die Fusion war zunächst arg umstritten

Die Gemeindegebietsreform lief nicht ohne Widerstand ab. So hatte es beim Bürgerentscheid am 2. September 2001 sehr unterschiedliche Ergebnisse gegeben: In Frehne beteiligten sich so wenige Bürger, dass es für die erforderlichen 25 Prozent der Wahlberechtigten nicht reichte. Die Entscheidung für die Fusion traf dann die Gemeindevertretung. In Stepenitz und Krempendorf sprach sich die Mehrheit der Bürger deutlich für die Fusion aus. In Jännersdorf war die Teilnahme am Bürgerentscheid besonders hoch. Knapp über die Hälfte der Bürger waren für die Fusion. Die Gemeinde Marienfließ wurde am 31. Dezember 2001 gebildet.

Bürgermeister Knacke ist froh über die gute Zusammenarbeit der Ortsteile. Überall konnte investiert werden, „die Dörfer sind sehr gepflegt“. Nun stehe der Straßenbau am Frehner Berg auf der Liste.

Der Eintritt am Samstag kostet 3 Euro. Wer einen Fahrdienst benötigt, kann sich unter 033968/5 01 60 anmelden.

Von Beate Vogel

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