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Gemeinsam Wunder gesehen

Konzert mit Daniel Chmell in Wittstock Gemeinsam Wunder gesehen

Dass ein praller Babybauch oder der Mauerfall große Wunder waren, machten die vielen Bilder, die während des Konzerts von Daniel Chmell in Wittstock über die Leinwand flimmerten deutlich. Dazu sang der christliche Liedermacher aus Zeitz seinen wohl bekanntesten Song „Ich kann Wunder sehen“. Auch verriet Chmell dem Publikum, warum er sein Leben Jesus geweiht hatte.

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Mitschnipsen und mitklatschen konnte das Publikum in der Heiliggeistkirche bei vielen von Chmells Liedern.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Mit Gott und der Kirche hatte er als erfolgreicher Musiker eigentlich nie was am Hut gehabt, berichtete der Liedermacher Daniel Chmell während seines Konzerts am Freitagabend in der Wittstocker Heiliggeistkirche. Doch dann hätten ihn psychische Probleme vor zwölf Jahren näher an Jesus Christus herangeführt und ihm zu verstehen gegeben, wie viel Kraft der Glauben Menschen schenken kann.

Mit seinen Liedern wollte Daniel Chmell dem Wittstocker Publikum Mut machen

Mit seinen Liedern wollte Daniel Chmell dem Wittstocker Publikum Mut machen.

Quelle: Christian Bark

Einen Teil dieser Kraft und der Freude wollte der Liedermacher seinem Wittstocker Publikum am Freitag weitergeben und mit seinen Liedern vor allem Freude verbreiten. Dass „die Couch am Strand und das Buch in seiner Hand“ schon ausreichen kann, um glücklich zu sein oder allein das Alltägliche ihn zu dem Song „Ich kann Wunder sehen“ inspiriert hatte, untermalte der Musiker mit aussagekräftigen und witzigen Bildern. Diese flimmerten parallel zur Musik mit Songtexten zum Mitsingen über eine Leinwand. Kleine und große Wunder sah dadurch auch das Publikum, zum Beispiel einen prallen Babybauch einer werdenden Mutter. Bei der Technik wurde Chmell von seiner Frau Barbara unterstützt. „Denn sie ist viel zu schade, um sie bei den Tourneen einfach so zuhause zu lassen“, sagte der gebürtige Gubener.

Beeindruckt von Wittstocker Glaubensbrüdern

Und von ihrem derzeitigen Heimatort Zeitz bis nach Wittstock hatte das Paar ziemlich lange gebraucht, wie Chmell berichtete. Zweimal seien sie in einen Stau geraten. „In Wittstock reagierte man gelassen auf mögliche Verspätungen“, sagte der Liedermacher. „Wir beten für Euch, dass Ihr wohlbehalten ankommt“, sollen die Wittstocker ihm entgegnet haben. Und so habe er sich umso mehr auf die Menschen in der Dossestadt gefreut.

 Textprobleme

Textprobleme? Daniel Chmell half beim Publikum gerne aus.

Quelle: Christian Bark

Mitschnipsen, mitklatschen und mitsingen war übrigens bei dem Konzert äußerst erwünscht, animierte Daniel Chmell sein Publikum immer wieder. Und das fand großes Gefallen an den Klängen und Texten des 48-Jährigen. Maultrommel, Ukulele, Mandoline, zwei Gitarren und natürlich seine Stimme waren Chmells Instrumente während des gut 90-minütigen Konzerts, das unter dem Motto „Für wen schlägt dein Herz?“ stattfand. Bossa-Nova aber auch jazzige Klänge zogen sich durch die musikalische Darbietung. Zum Ende des Konzerts zitierte Chmell Passagen aus der Bibel, um auf die Wichtigkeit von Gemeinschaft und Liebe aufmerksam zu machen.

Gefallen hatten die Songs auch bei Andreas Weiß, Mitarbeiter der Landeskirchlichen Gemeinschaft, gefunden. Er hatte den Liedermacher nach Wittstock eingeladen und zeigte sich vollauf begeistert. „Vielleicht können wir Daniel bald wieder bei uns begrüßen“, sagt er.

Von Christian Bark

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