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Gemeinsam die Kirche schick gemacht

Frehne Gemeinsam die Kirche schick gemacht

Regionale Künstler freuen sich über die gut besuchte Vernissage am Sonnabend in der Frehner Kirche. Sie zogen dem Gotteshaus ein neues Festkleid an.

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Der Dorfkirche in Frehne wurde mit der Vernissage wieder Leben eingehaucht.

Quelle: Britta Scharf

Frehne. Es hatte Helga Wolter gewurmt, dass eine Besucherin die kleine Frehner Dorfkirche als besonders hässlich tituliert hatte. „Schließlich ist es ein Stück weit meine Kirche“ findet die ehemalige Pfarrerin, die jetzt wieder in Frehne lebt. Mit dieser kleinen Wunde im Herzen nahm sie den Vorschlag ihrer Künstlerkollegin Antje Vogel begeistert auf. Diese sah nämlich in dem hellen Raum mit den hohen geweißten Wänden sofort einen Ausstellungsraum. So entstand die Idee, der Dorfkirche durch eine Vernissage wieder Leben einzuhauchen.

Mehrere Künstler aus dem Amtsgebiet Meyenburg haben der Kirche am vergangenen Sonnabend „ein buntes Festkleid“ angezogen und präsentierten, was sie daheim für sich und andere zustande bringen. Horst Weimüller bot kleine und größere Figuren aus Holz für Garten und Baumschmuck an, daneben stand ein skurril hergerichtetes Auto, an dem sicher der Tüv seine Freude hätte.

Silvio Breitsprecher hat viele Stunden in die Details von der Lackierung bis hin zur mit Rinden verzierten Armatur gesteckt. Vom grauen Betonputz der Kirche lenkten am Wochenende die Designerstücke aus Holz von Bodo Schleer ab. Der Buckower arbeitet die Strukturen des Rohstoffs heraus. Eine Geduldsarbeit, aber „es bringt mir mehr, als den ganzen Abend vor dem Fernseher zu sitzen“ lacht Schleer. Die von Helga Wolters Enkeln bunt bemalte Baumwurzel passt zu seinen Werken.

Kunst vor der Kirche von Bodo Scheer

Kunst vor der Kirche von Bodo Scheer.

Quelle: Britta Scharf

Besucher strömten in die kleine Kirche, bis Bänke hinzu gestellt werden mussten. „Dass so viele Leute kommen, hätten wir bei diesem Sommerwetter nicht gedacht“ freut sich Helga Wolter. Innen erwarteten nun keine kahlen Wände die Augen der Gäste, sondern die Werke von drei weiteren Künstlern fingen das Licht durch die großen Fenster ein. Eine große Holzskulptur von Antje Vogel zur Rechten, um den Eingang herum die Gemälde von Carl Opolony und an der linken Wand finden sich die Gemälde von Helga Wolter. Sie hat die Werke – ihr frühestes entstand, als sie 20 Jahre alt war – dem Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“ zugeordnet und weiß zu jedem eine kleine Geschichte zu erzählen. Ebenso wie ihre Bilder zeigen auch die von Opolony Prignitzer Landschaften. Die Vernissage fand einen sommerlichen Ausklang bei Kaffee und Kuchen im Schatten der Bäume.

Exposition: Für alle, die es zur Vernissage nicht geschafft haben, ist die Ausstellung auch an den kommenden drei Wochenenden jeweils sonnabends und sonntags von 14.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Von Britta Scharf

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