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Gemeinsame Interessen bei Gewerbepark

Falkenhagen Gemeinsame Interessen bei Gewerbepark

Das Gewerbegebiet Prignitz bei Falkenhagen ist für Pritzwalks Vizebürgermeister Ronald Thiel eine sichere Bank, auch wenn jetzt zu klären ist, wie es nach den Beschlüssen weitergeht, den Bebaungsplan für das Gebiet für ungültig zu erklären. Mit dem Kreis sieht sich Thiel in dieser Frage weitgehend im Einklang.

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Viele große Firmen sind in Falkenhagen angesiedelt.

Quelle: Bernd Atzenroth

Pritzwalk. „Wir suchen nach einer Lösung für die ganze Region“, sagt Ronald Thiel, wenn es um die neuesten Entwicklungen um den Gewerbepark Prignitz bei Falkenhagen (Stadt Pritzwalk) geht. Er gab aber auch zu, dass die Situation komplex sei. In der vergangenen Woche mussten die Gemeindevertretung Gerdshagen, die Pritzwalker Stadtverordneten und der Kreistag den Bebauungsplan für das Gewerbegebiet aus dem Jahr 1992 für ungültig erklären. Wie es weitergeht, wird jetzt zwischen den Kommunen, dem Kreis und dem Land entschieden.

Thiel steht auch zur weiteren Unterstützung des riesigen Gewerbegebiets: „Für mich ist das eine Bank“, sagte er, „das sind voll erschlossene Flächen, und das müssen wir für die Region nutzen.“ Zwischen Kreis und Stadt „überwiegen die Gemeinsamkeiten“, und „im Moment ist alles d’accord.“ Damit äußerte sich Thiel ähnlich wie auch Landrat Torsten Uhe, den Thiel auch nicht so verstanden hat, dass der Kreis sich aus der Vermarktung und Betreuung des Gebiets nach fast 25 Jahren zurückziehen könnte. Die Möglichkeit, dass dies passieren könnte, war auf der Stadtverordnetenversammlung in einen Brief des Kreises an Bürgermeister Wolfgang Brockmann angedeutet worden.

Thiel gab zu, dass nunmehr ein dritter Spieler dabei ist: das Land. Aber auch hier gehe der Blick nach vorne. Niemand habe ein Interesse, die vielen Arbeitsplätze aufs Spiel zu setzen. Thiel: Wir sind dabei, mit Investoren Erweiterungsinvestitionen in dem Gebiet zu besprechen.“ Die Frage sei, wie man diesen weiter ermöglichen könne zu bauen.

Von Bernd Atzenroth

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