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Georg Abel tritt in Groß Pankow an

Für die SPD bei der Bürgermeisterwahl Georg Abel tritt in Groß Pankow an

Vier Kandidaten stellen sich am Sonntag zur Wahl des Groß Pankower Bürgermeisters. Unter ihnen auch Georg Abel, der für die SPD antritt. Der 26-Jährige ist der jüngste Bewerber um das Amt. Während seines Wahlkampfes ist er durch Orte getourt und hat viel Werbung in eigener Sache gemacht. Er möchte, dass künftig die Bürgersorgen ernst genommen werden.

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Georg Abel tritt für die SPD in Groß Pankow an.

Quelle: Bernd Atzenroth

Groß Pankow. Er hat ordentlich Klinken geputzt: Schon seit Monaten ist Georg Abel ständig in der Gemeinde Groß Pankow unterwegs, um mit den Menschen zu sprechen und etwas über ihre Probleme zu erfahren. Er hat das ziemlich ausführlich auf seiner Webseite dokumentiert und sieht darin offensichtlich auch Anregungen für eine künftige Tätigkeit als Gemeindeoberhaupt. Und es gibt Erkenntnisse, die er daraus gewonnen hat: „Viele haben mir gesagt, dass die Sorgen der Bürger nicht nur vor der Wahl ernst genommen werden sollten.“ Überrascht war er davon, dass in manchen Dörfern offenbar schon jahrelang niemand vorbeigekommen ist und mit den Menschen so über ihre Probleme geredet hat.

Georg Abel ist der Jüngste im Quartett derer, die am Sonntag in Groß Pankow zum Bürgermeister gewählt werden wollen. Der 26-Jährige tritt für die SPD an und hat mitunter die Unterstützung seiner Parteiprominenz wie etwa der Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler oder der Landtagsabgeordneten Ina Muhß. Er weiß aber auch, dass es bei dieser Wahl weniger auf die Parteizugehörigkeit ankommt. Wahlkampf ist für Georg Abel eine neue Erfahrung. „Egal, wie es ausgeht, ich nehme daraus einiges mit“, lässt er wissen. Abel hat ein Faible für soziale Themen, besuchte zum Beispiel den Jugendklub Groß Pankow oder die Einrichtung der Lebenshilfe im Gutshaus Retzin. Er will als Bürgermeister den Menschen in den Mittelpunkt stellen, das Ehrenamt stärken, die Wirtschaft fördern und den Bevölkerungsschutz voranbringen.

Mehr Mitspracherecht bei wichtigen Dingen

Durchaus kritisch äußert sich der Kandidat auf seiner Webseite zum Mitverwaltungsmodell, wie es Groß Pankow bereits mit Pritzwalk praktiziert. Dieses habe Vor- und Nachteile. Es solle abgewogen werden, welche Aufgaben und Zuständigkeiten abgegeben werden, „denn es schmälert den Einfluss und das Mitspracherecht bei wichtigen Sachverhalten“. Und die Bürger sollten rechtzeitig informiert und einbezogen werden.

Abel will die Infrastruktur und die Verfügbarkeit von Breitband für höhere Bandbreiten ausbauen. Er sieht darin ein wichtiges Instrument zur Wirtschaftsförderung.

Persönliches: Georg Abel ist 1990 in Pritzwalk geboren und hat nach dem Abitur 2009 eine Ausbildung zum Rettungsassistenten beim Deutschen Roten Kreuz absolviert. Er lebt in Pritzwalk, ist ledig, arbeitet im Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Prignitz und studiert berufsbegleitend Betriebswirtschaft. Seit mehr als zehn Jahren ist er ehrenamtlich für das DRK tätig. Abel ist Mitglied im SPD-Ortsverein Pritzwalk und sachkundiger Bürger im Ordnungsausschuss der Stadt.

Von Bernd Atzenroth

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