Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Geprüft, wie weit man auf Kurs ist
Lokales Prignitz Geprüft, wie weit man auf Kurs ist
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:30 12.03.2018
Jeder Teilnehmer drückte mit der Setzfigur seine Zufriedenheit zu insgesamt 14 Fragen aus. Quelle: Regionalförderung Prignitzland
Anzeige
Pritzwalk/Perleberg

Das Regionalmanagement der LAG Storchenland Prignitz ist von Pritzwalk nach Perleberg umgezogen. Das wurde im Zusammenhang mit einer Veranstaltung bekannt, zu der das Regionalmanagement der LAG Storchenland Prignitz am Montag in das Dorfgemeinschaftshaus in Grube zu einem Workshop eingeladen hatte.

Das Motto des Workshops lautete: „Sind wir noch auf Kurs?“ Das teilte Regionalmanagerin Susanne Dorow mit. 16 engagierte Akteure folgten der Einladung, um gemeinsam mit dem Regionalmanagement und der beauftragten Beratungsfirma Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit dem Büro querfeldein zu diskutieren, wie erfolgreich die im Jahr 2014 erarbeitete Regionale Entwicklungsstrategie (RES) im „Storchenland Prignitz“ bislang umgesetzt wurde.

Projektträger werden online befragt

Eingeladen waren Vertreter aus Verwaltung, Landwirtschaft, Wirtschaft sowie soziokulturelle und private Akteure. Im Hauptteil des Workshops ging es um Zufriedenheitsabfragen, die sich auf die Inhalte und Zielstellungen der RES bezogen, aber auch auf den Leader-Prozess selbst sowie die Arbeit des Regionalmanagements.

Die Ergebnisse des Workshops fließen in die Zwischenevaluierung ein, die mit der Erarbeitung eines Abschlussberichts bis Ende Mai abzuschließen ist. Der gestrige Workshop bildet somit die Grundlage für die im Februar gestartete Zwischenevaluierung. Weiterhin ist ab 12. März geplant, eine Onlinebefragung aller Projektträger durchzuführen, die über das Regionalmanagement versendet wird.

Ein zweiter Workshop folgt im April

Anschließend werden die Ergebnisse dieses ersten Workshops und der Onlinebefragung aufbereitet. Am 16. April ist dann ein zweiter Workshop geplant, um die Ergebnisse vorzustellen, Empfehlungen für die Fortschreibung der RES abzuleiten und noch offene Fragen zu klären. Anfang Juni wird eine Mitgliederversammlung einberufen, um die Ergebnisse der Zwischenevaluierung vorzustellen und die Fortschreibung der RES zu beschließen.

Der Regionalförderung Prignitzland existiert bereits seit 1991. Der Verein hat heute 53 Mitglieder aus den Bereichen Landwirtschaft, Tourismus, Wirtschaft, Natur und Umweltschutz, Sport und Kultur sowie der Verwaltung. Seine Hauptaufgabe sieht der Verein darin, die integrierte und nachhaltige Entwicklung der Prignitz zu unterstützen. Dadurch sollen die Lebens- und Arbeitsverhältnisse in der Region verbessert werden. Der stetige Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen den lokalen Akteuren soll gefördert und koordiniert werden.

Beratung nun in der Kreisstadt

Der Verein ist Träger der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Storchenland Prignitz, die seit dem Jahr 2000 besteht und bereits zwei Förderperioden erfolgreich für die Region gearbeitet hat. Auch in der aktuellen Förderperiode können private und kommunale Antragsteller, Akteure gesellschaftlicher Gruppen, Vereine und Unternehmen sich für eine Förderung ihrer Investitionsvorhaben bewerben.

Nach dem Umzug von Pritzwalk Mitte Februar berät das Regionalmanagement Projektträger und Interessierte hinsichtlich der Förderfähigkeit ihrer Projektideen nun in der Bäckerstraße 16 in Perleberg und unterstützt die Projektträger bei organisatorischen, fachlichen und fördertechnischen Fragen. Nähere Informationen auf www.leader-prignitz.eu.

Von Bernd Atzenroth

Mit einem Schuss musste am Donnerstag Jagdpächter Jan Bohnsack ein Wildschwein auf einem Putlitzer Spielplatz erlegen. Anwohner hatten das Tier gegen 17.20 Uhr gesichtet.

08.03.2018

Auf der Pflasterstraße in Streckenthin mit ihren vielen Löchern hat es schon manchen Fahrradunfall gegeben. Über den Zustand beschwerte sich jetzt ein Bürger im MAZ-Lesertelefon. Noch ist keine Besserung in Sicht.

11.03.2018

Mit Alkohol und Drogen intus holte ein 36-Jähriger zum Schlag aus – sein Opfer wurde schwer verletzt und hat auch nach zwei Jahren an den Folgen zu tragen. Dennoch bleiben beim Prozess gegen den Täter in Perleberg noch viele Fragen offen.

11.03.2018
Anzeige