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Gerdshagens Bürgermeisterin ist zurückgetreten

Brunhilde Müller gab gesundheitliche Gründe an Gerdshagens Bürgermeisterin ist zurückgetreten

Gerdshagens Bürgermeisterin Brunhilde Müller hat aus gesundheitlichen Gründen zum 1. April ihren Rücktritt erklärt. In ihrer nächsten Sitzung Ende Mai müssen die Gemeindevertreter nun ein neues Dorfoberhaupt wählen. Kandidieren kann jeder, der Interesse hat und gegen den kein Hinderungsgrund vorliegt.

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Brunhilde Müller legte ihr Amt als Bürgermeisterin nieder.

Quelle: Beate Vogel

Gerdshagen. Brunhilde Müller, bisherige Bürgermeisterin der Gemeinde Gerdshagen (Amt Meyenburg) ist mit Wirkung zum 1. April zurückgetreten. „Aus gesundheitlichen Gründen“, sagte die 69-Jährige auf Nachfrage der MAZ.

Die Gerdshagenerin war siebeneinhalb Jahre – seit 2008 – Bürgermeisterin des Dorfes. „Das hat mich gut ausgefüllt und Spaß gemacht.“ Da sie kein Mandat für die Gemeindevertretung hat, legt sie ihre kommunalpolitische Arbeit nun komplett nieder. „Langeweile werde ich nicht haben“, versichert Brunhilde Müller. Die Rentnerin ist organisatorisch tätig in der Seniorengruppe der Gemeinde, die sich alle 14 Tage trifft. Außerdem sitzt sie im Seniorenbeirat des Amtes Meyenburg. „Diesen Posten werde ich auch weiterhin ausfüllen.“

Das Amt Meyenburg dankt für die Zusammenarbeit

„Das Amt Meyenburg hat den Rücktritt von Frau Müller sehr bedauert“, sagte Amtsdirektor Matthias Habermann. Die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren habe hervorragend funktioniert. „Wir danken ihr und wünschen ihr alles Gute.“

Für die Gemeinde Gerdshagen bedeutet der Rücktritt der Bürgermeisterin, dass zeitnah ein neues Gemeindeoberhaupt gewählt werden muss. „Scheidet der ehrenamtliche Bürgermeister vor Ablauf der Amtszeit aus dem Amt, so wählt ... die Gemeindevertretung den neuen ehrenamtlichen Bürgermeister für den Rest der laufenden Wahlperiode“, heißt es dazu im brandenburgischen Kommunalwahlgesetz.

Laut Habermann wollen die Gemeindevertreter dies in ihrer nächsten regulären Sitzung am Donnerstag, 26. Mai, tun. „Jeder, der möchte, kann sich für den Posten zur Verfügung stellen“, erklärte der Amtsdirektor. Der Kandidat müsse nicht zwangsläufig aus den Reihen der Gemeindevertretung kommen.

Kandidaten können sich in der Verwaltung melden

In einem Aushang sollen die Bürger – und mögliche Interessenten – darauf hingewiesen werden, dass sie schon vorher eine schriftliche Bewerbung in der Amtsverwaltung in Meyenburg abgeben. „Wir müssen bei den Kandidaten im Vorfeld natürlich die Wählbarkeitsvoraussetzungen prüfen“, begründete Habermann.

Wählbar sind alle Bewerber, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten ihren ständigen Wohnsitz auf dem Gebiet der Gemeinde Gerdshagen haben. Unter anderem darf bei einem Kandidaten das Wahlrecht nicht aberkannt worden sein. Nicht wählbar ist auch, wer infolge eines Richterspruches die Wählbarkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt.

Interessenten, die den Bürgermeisterposten in Gerdshagen bekleiden wollen, können sich also im Amt bewerben und in der Gemeindevertretersitzung am Donnerstag, 26. Mai, vorstellen.

Von Beate Vogel

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