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Geschäftsführerin des Modemuseums geht

Meyenburg Geschäftsführerin des Modemuseums geht

Susan Hoyer hat ihren Job als Geschäftsführerin des Modemuseums Schloss Meyenburg zu Ende August gekündigt. Neubesetzung ist vom Trägerverein vorerst nicht geplant, so dessen Vorsitzende Ina Muhß. Museumsgründerin Josefine von Krepl organisiert wieder die monatlichen Kulturveranstaltungen.

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Susan Hoyer verlässt nach nur elf Monaten als Geschäftsführerin das Modemuseum Schloss Meyenburg.

Quelle: Beate Vogel

Meyenburg. Susan Hoyer, seit Oktober 2016 Geschäftsführerin des Modemuseums in Meyenburg, hat gekündigt. Das bestätigte Ina Muhß, die Vorsitzendes des Trägervereins Modemuseum Schloss Meyenburg. „Das wird immer eine Durchfahrtstation für junge Absolventen sein werden, das war uns klar“, so Ina Muhß. Es werde vielleicht immer zwei bis drei Jahre dauern, die die jungen Leute im Schloss Meyenburg bleiben, um dann ihren Weg weiter zu gehen. Es sei eben ein kleines, aber feines Museum in einer abgelegenen Gegend. Schade sei, dass es bei Susan Hoyer nur elf Monate waren. „Aber wenn sie sich verbessern kann, wollen wir ihr nicht im Weg stehen.“

„Wir haben uns vor einer Woche zusammengesetzt und besprochen, was sie in der verbleibenden Zeit von den Dingen, die wir bereits angeschoben haben, noch erledigen kann“, berichtete die Vereinsvorsitzende. So werde die Noch-Geschäftsführerin ein Grundkonzept für das Modemuseum anfertigen. Die 29-Jährige hat laut Ina Muhß zum 31. August gekündigt. Sie ist noch bis zur letzten Juliwoche im Dienst. „Danach nimmt sie Resturlaub und baut Überstunden ab.“ Der Trägerverein wolle nun sehen, dass die laufende Saison gut bewältigt werden könne. „Ab Herbst wird es dann wieder etwas ruhiger werden.“

Zunächst soll es keinen Nachfolger geben

Der Vereinsvorstand hat sich entschieden, zunächst nicht nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin für Susan Hoyer zu suchen. „Die letzten beiden Bewerbungs- und Auswahlverfahren waren so kräftezehrend für alle Beteiligten“, meint die Vereinsvorsitzende. Sie hat bereits bei der Gründerin des Modemuseums, Josefine Edle von Krepl, angefragt, ob diese bereit wäre, dem Verein unter die Arme zu greifen. „Wir haben in dem Gespräch ein gutes Einvernehmen erzielt und können mit ihrer Unterstützung rechnen.“ Josefine von Krepl bestätigte dies und kündigte an, dass sie ab dem kommenden Jahr wieder die Organisation der allmonatlichen Kulturveranstaltungen im Schloss übernehmen würde.

„Das Leben ist Veränderung“

Die scheidende Geschäftsführerin wollte sich zu ihrer Kündigung oder ihrem weiteren Werdegang nicht äußern. Sie hat einen Master in Museumsmanagement und -kommunikation sowie einen Master Grande École in Kulturmanagement. Bereits der Vorgänger von Susan Hoyer, Axel Voigt, war nur eineinhalb Jahre im Amt. Er hatte vom Trägerverein die fristlose Kündigung wegen unüberbrückbarer Differenzen erhalten. Die ehrenamtlich arbeitenden Vorstandsmitglieder hatten zweimal langwierige Ausschreibungen und Auswahlverfahren vorgenommen sowie etliche Bewerbungsgespräche geführt, um den Posten des Geschäftsführers für das Modemuseum neu besetzen zu können.

Die erst im Mai gewählte Vereinsvorsitzende Ina Muhß sieht die Entwicklung inzwischen wieder recht entspannt: „Na klar war ich zunächst betroffen. Aber das Leben ist Veränderung und man muss nach vorn sehen.“

Von Beate Vogel

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