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Geschichtsverein wird 30 Jahre

Pritzwalk Geschichtsverein wird 30 Jahre

Die Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung existiert seit 30 Jahren und ist in dieser Zeit stetig gewachsen. Heimatblätter, Vorträge und Exkursionen – das sind nur einige Inhalte der Vereinsarbeit. Besonderes Engagement benötigt die Betreibung des Stadtmuseums.

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Wolfgang Simon bei einem Vortrag.

Quelle: Foto: Beate Vogel

Pritzwalk. Sie beschäftigt sich mit der Historie der Dömnitzstadt und hat mittlerweile schon eine eigene Geschichte: Seit 30 Jahren gibt es die Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung. Aus diesem Anlass lädt die Gesellschaft für Samstag, 12. November, um 10 Uhr zu einer Feier in den Saal der Musikschule ein, an die sich die turnusmäßige Mitgliederversammlung anschließt. Rückblick und Ausblick werden dabei fast fließend ineinander übergehen.

30 Jahre sind eine lange Zeit. Wenn Wolfgang Simon, von Anbeginn an Vorsitzender der Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritz­walk und Umgebung, darauf zurückblickt, dann erinnert er sich an die Herausgabe der Pritzwalker Heimatblätter, viele interessante Vorträge oder auch Exkursionen wie die nach Helgoland, wo Vereinsmitglieder den Spuren des aus Pritzwalk stammenden Vogelkundlers Heinrich Gätke (1914 bis 1897) folgten.

Stadtgeschichte wird überarbeitet

Zwei Ereignisse stachen für Wolfgang Simon besonders heraus. Das war zum einen die Eröffnung des Stadt- und Brauereimuseums im Jahr 2002, dessen Trägerschaft die Gesellschaft für Heimatgeschichte fortan übernahm. Und zum anderen war es die Herausgabe der illustrierten Stadtgeschichte. Im Jubiläumsjahr wird beides noch einmal zum Thema. Die Stadtgeschichte wird, quasi als Geburtstagsgeschenk, noch einmal überarbeitet.

Und in Sachen Trägerschaft gibt es auf der Jahreshauptversammlung am Samstag, 12. November, in der sich an die Feier anschließenden Mitgliederversammlung einiges zu besprechen – schließlich steht für das Museum ein Umbruch an, denn es wird sich weitgehend in die Tuchfabrik verlagern, dort allein von der Größe her eine ganz andere Dimension erhalten und auch inhaltlich neu ausgerichtet. Darauf muss die Gesellschaft für Heimatgeschichte reagieren, stellt es sie doch auch vor neue Herausforderungen, die sie aber gerne annimmt. Änderungen stehen aber auch im Vorstand an, der bei eben jener Versammlung neu gewählt wird.

Mitgliederzahl stetig gewachsen

Das Museumskonzept steht auch im Mittelpunkt der 30-Jahr-Feier. Museumsleiter Lars Schladitz wird es in einer Power-Point-Präsentation erläutern. Einen Vortrag zum erheblichen Marschallamt des Herrn Gans zu Putlitz hält Professor Bernhard von Barsewisch.

Mit 15 Mitgliedern hatte die Gesellschaft angefangen, mittlerweile sind es 50. „In diesem Jahr werden wieder vier neue Mitglieder aufgenommen“, freut sich Simon. Es gibt eine gute Zusammenarbeit mit den Schulen, ob bei gemeinsamen Projekten oder beim Museumsfest. Es gab Ausstellungen der Gesellschaft mit Schülern, die dafür auch selbst recherchiert haben. So ist es kein Zufall, dass Schüler aus dem Kurs darstellendes Spiel am Gymnasium unter Leitung von Lehrer Peter Sturm die Feier mitgestalten und Szenen aus der Stadtgeschichte spielen werden. Für die musikalische Unterhaltung sorgt Musiklehrer Peter Jekal.

Hinweis: Näheres zur Geschichte der Gesellschaft für Heimatgeschichte findet Interessenten unter www.museum-pritzwalk.de.

Von Bernd Atzenroth

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